Aktualisiert 05.01.2011 11:09

3+ und SF

Gerangel um schöne Christa

Das SF und 3+ wollen Christa Rigozzi. Doch die Tessinerin darf nicht auf allen Kanälen bezaubern – und sorgte damit für rote Köpfe.

von
Bettina Bendiner

Christa Rigozzi ist eine wie keine – und unersetzlich: Das Schweizer Fernsehen wollte sie in der Jury von «Die grössten Schweizer Talente» und 3+ als Co-Moderatorin von Marco Fritsche bei «Bauer, ledig, sucht...». Doch beides zusammen ist nicht möglich. Das SF beharrt bei seinen Moderatoren im Hauptprogramm auf Exklusivität. Sie dürfen nicht gleichzeitig auf mehreren Kanälen glänzen.

Deshalb setzte Rigozzi Prioritäten: «Vor fünf Monaten unterschrieb ich bei `DGST`. Bei `Bauer, ledig, sucht....`waren zu diesem Zeitpunkt die Termine noch unklar.» Doch der Privatsender legte sich ins Zeug für Christa: «Sie wollten unbedingt, dass ich dabei bin.» Damit das geht, verschob 3+ flink den Sendestart von «Bauer, ledig, sucht...». «Sie haben sich mir angepasst», freut sich Rigozzi. 3+-Chef Dominik Kaiser bestätigt: «Christa Rigozzi hatte im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit dem SF eine Sperrfrist vereinbart. An diese halten wir uns.»

«Unsere Gesichter sorgen für Identifikation mit einem Format», begründet SF-Sprecher Martin Reichlin die Sperre. Doppelgleisig darf nicht einmal die fröhliche Tessinerin fahren. So startet die sechste Staffel der Bauern-Kuppelshow mit Rigozzi als Gastmoderatorin jetzt erst im März. Ungewohnt spät. 3+ zeigte die vierte Staffel ab Februar 2009, die zweite startete schon im November 2006.

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