Goalie-Rochade: Gerber soll die Schweiz zum Sieg hexen

Aktualisiert

Goalie-RochadeGerber soll die Schweiz zum Sieg hexen

Torhüter Martin Gerber steht zum zweiten Mal in seiner Karriere in einem WM-Final. Reto Berra muss nach seinem Shutout wieder auf der Bank Platz nehmen.

von
Klaus Zaugg
Stockholm

Nationaltrainer Sean Simpson hat richtig und logisch entschieden: Martin Gerber (38) steht heute wieder im Tor der Schweizer. Reto Berra hat uns gegen die USA ins Finale gehext – Martin Gerber soll nun den Titel holen. Wenn zwei Weltklasse-Goalies zur Verfügung stehen, so macht es Sinn, beide einzusetzen. Zumal es für einen Torhüter nicht ganz einfach ist, 24 Stunden nach dem Spiel seines Lebens bereits wieder die beste Leistung abzurufen. Zudem hat Gerber die Schweizer bereits im WM-Auftaktspiel gegen Schweden zum Sieg geführt (3:2).

Für Martin Gerber ist es der zweite WM-Final. Am 26. Juni 1999 holten die Schweizer im Inline-Hockey durch einen 4:3-Finalsieg gegen Titelverteidiger USA den WM-Titel. Der historische Triumph gelang vor 4000 begeisterten Fans im Thun. Im Tor: Martin Gerber. Er hat damit die Chance, als erster Schweizer Eishockeyspieler Doppelweltmeister zu werden. Stanley Cup-Sieger (mit Carolina), Schwedischer Meister (mit Färjestad) ist er ja schon. Und Schweizer Meister kann er mit Kloten ja nächste Saison auch noch werden.

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