Aktualisiert 04.05.2006 10:14

Gerhard Berger will Montoya nicht

Juan Pablo Montoya steht bei Dietrich Mateschitz, dem Chef des Energydrink-Herstellers Red Bull und des gleichnamigen Formel-1-Teams, seit geraumer Zeit zuoberst auf der Wunschliste der mit Blick auf die kommende Saison in Frage kommenden Fahrer.

Gerhard Berger, der sich die Besitzverhältnisse beim Team Toro Rosso mit Mateschitz teilt, ist da ganz anderer Meinung. Der ehemalige Formel-1-Fahrer rät seinem Geschäftspartner von einer Verpflichtung des Kolumbianers ab.

Wenn man keine Chance habe, Michael Schumacher, Fernando Alonso oder Kimi Räikkönen zu verpflichten, müsse man einen der fünf jungen Fahrer unter Vertrag nehmen. Montoya gehöre seiner Meinung nach nicht zu diesen, sagt der Österreicher. Vielmehr schweben Berger der Finne Heikki Kovalainen, der Testfahrer von Renault ist, der bei Williams unter Vertrag stehende Nico Rosberg, der Pole Robert Kubica, der Testfahrer von BMW-Sauber, sowie seine beiden eigenen Fahrer bei Toro Rosso, der Amerikaner Scott Speed und der Italiener Vitantonio Liuzzi, vor.

(si)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.