Paranoide Schizophrenie: Gericht stoppt Hinrichtung eines Massenmörders
Aktualisiert

Paranoide SchizophrenieGericht stoppt Hinrichtung eines Massenmörders

John Ferguson hat acht Menschen umgebracht. Dafür sollte er hingerichtet werden. Das hat nun ein US-Berufungsgericht verhindert – denn der 64-Jährige leidet an einer psychischen Krankheit.

Ein US-Berufungsgericht hat in letzter Minute die Hinrichtung eines verurteilten Massenmörders vorläufig gestoppt. Am Dienstagabend (Ortszeit) gaben die Richter in Florida einem Antrag der Anwälte von John Errol Ferguson statt.

Diese hatten argumentiert, dass ihr Mandant wegen einer schweren psychischen Erkrankung nicht hingerichtet werden solle. Der 64-Jährige leidet an paranoider Schizophrenie. Er sitzt seit 34 Jahren in der Todeszelle.

Ferguson wurde schuldig befunden, in den Jahren 1977 und 1978 im Süden Floridas acht Menschen ermordet zu haben. Zudem war er der Haupttatverdächtige in einem weiteren Doppelmord. (sda)

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