Entschädigung für Gattin: Gericht verknurrt sexfaulen Franzosen
Aktualisiert

Entschädigung für GattinGericht verknurrt sexfaulen Franzosen

10 000 Euro erhält eine Französin nach der Scheidung von ihrem Mann - weil dieser seinen ehelichen Pflichten nicht nachkam. Die Frau hatte ihren Ex vor Gericht gezerrt, weil er im Bett eine Schlafpille war.

Weil sie jahrelang keinen Sex mit ihrem Ehemann hatte, hat eine Französin 10 000 Euro Schadensersatz zugesprochen bekommen. Der Mann habe seine «in der Ehe liegenden Pflichten» nicht erfüllt, urteilte ein Berufungsgericht in der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence. Dies berichtete die juristische Zeitschrift «Gazette du Palais» am Dienstag.

Das Paar war seit 1986 verheiratet und hat zwei Kinder. 2009 liessen sich die beiden scheiden, was die Ehefrau zur Schadensersatzforderung veranlasste. «Die Erwartungen der Frau waren gerechtfertigt, da eine sexuelle Beziehung zwischen Verheirateten Ausdruck ihrer Zuneigung ist», befand das Berufungsgericht bereits im Mai. Die Argumentation des Ehemannes, der gesundheitliche Probleme und die langen Arbeitszeiten anführte, liessen die Richter nicht gelten. (sda)

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