Gerichtssaal für Pitbull-Prozess zu klein

Aktualisiert

Gerichtssaal für Pitbull-Prozess zu klein

Der Prozess gegen den Pitbull-Halter, dessen Hunde in Oberglatt einen Sechsjährigen zu Tode gebissen haben, wird nicht in Dielsdorf stattfinden. Deshalb kann der Prozess möglicherweise nicht mehr dieses Jahr stattfinden.

Die räumlichen Verhältnisse im Dielsdorfer Gericht seien zu eng, sagte der Gerichtspräsident von Dielsdorf gegenüber der NZZ. Auch sei die notwendige Sicherheit nicht gewährleistet.

Die Hauptverhandlung soll nun in Winterthur oder in Zürich stattfinden. Das Personal wird jedoch wie geplant vom Bezirksgericht Dielsdorf gestellt. Wegen der Verschiebung wird sich der Prozessbeginn verzögern und möglicherweise erst nächstes Jahr stattfinden.

Der Hundehalter soll nach Ansicht der Staatsanwaltschaft für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Er und seine Freundin werden wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

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