Aktualisiert 13.08.2019 06:02

Personelle Veränderungen

Geschäftsleitung der Bank Cler tritt zurück

Knall auf dem Bankenplatz Basel: Die Geschäftsleitung des Tochterunternehmens der Basler Kantonalbank (BKB) hat gekündigt.

von
fss
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Die Geschäftsleitung der Bank Cler um Sandra Lienhart tritt geschlossen zurück.

Die Geschäftsleitung der Bank Cler um Sandra Lienhart tritt geschlossen zurück.

Keystone/Walter Bieri
Mit Lienhart geht auch Dr. René Saluz (r.) nach 14 Jahren in der Bank.

Mit Lienhart geht auch Dr. René Saluz (r.) nach 14 Jahren in der Bank.

Keystone/Walter Bieri
Auch Peter Schnellmann, Leiter Vertrieb, verlässt das Unternehmen im Zuge der Neuorganisation. Er und Lienhart werden sich beruflich neu orientieren.

Auch Peter Schnellmann, Leiter Vertrieb, verlässt das Unternehmen im Zuge der Neuorganisation. Er und Lienhart werden sich beruflich neu orientieren.

Keystone/Walter Bieri

Die Basler Kantonalbank (BKB) setzt nach der vollständigen Übernahme der Bank Cler deren Umbau fort und wechselt das Management des Instituts aus. Neue CEO wird mit Mariateresa Vacalli die bisherige Digitalchefin der BKB, neuer Finanzchef BKB-Chief Credit Officer Philipp Lejeune.

Die bisherige Geschäftsleitung werde die Bank Cler hingegen auf eigenen Wunsch verlassen, teilte die BKB am Dienstag mit. Damit treten die bisherige Chefin Sandra Lienhart sowie Peter Schnellmann, bisheriger Vertriebsleiter der Bank, auch aus der Konzernleitung der Basler Kantonalbank aus.

Stellenabbau in den nächsten Jahren

Auch Vacalli gehört aufgrund ihrer neuen Funktion als Cler-Chefin dem Gremium nicht mehr an. Sie ist seit Oktober 2018 im Konzern BKB tätig und war im Rahmen ihrer bisherigen Funktion für die digitale Transformation zuständig, wie es heisst. Ihr neues Amt als CEO der Bank Cler tritt sie per 1. September an.

Ab diesem Zeitpunkt werde die Konzernleitung der BKB grundsätzlich aus deren Geschäftsleitung bestehen. Als CEO der Bank Cler werde Vacalli aber weiterhin an den Sitzungen des Gremiums teilnehmen.

Die BKB hatte nach der Übernahme der Cler bekannt gegeben, deren Organisation umbauen zu wollen. Von den Anpassungen werden bis zu 150 Mitarbeitende betroffen sein, wobei in den nächsten zwei Jahren bis zu 40 Stellen abgebaut werden könnten. Der mögliche Arbeitsplatzabbau soll soweit möglich über die normale Fluktuation abgefedert werden sowie sozialverträglich und fair erfolgen, hiess es.

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