Semesteranfang: Gescheite und Schöne an der Universität St. Gallen
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SemesteranfangGescheite und Schöne an der Universität St. Gallen

Für die Studienanfänger der HSG war gestern Semesterstart. So auch für Mélanie Käser, die Campus-Girls-Kalender-Kandidatin ist.

von
Seraina Lutz

1350 neue Studenten haben gestern an der Uni St. Gallen ihr Studium aufgenommen. Das sind rund 200 Studierende mehr als im letzten Jahr. Ein Grund für den Zulauf ist laut Studiensekretär Jan Metzger das frühe Umstellen der HSG auf das Bologna-System. «Weil wir damit bereits vor sechs Jahren begonnen haben, funktioniert dies jetzt problemlos. Zudem haben wir zwei Prozent mehr ausländische Studenten zugelassen als letztes Jahr», sagt Metzger weiter.

Gesamthaft sind dieses Jahr 6100 Studenten an der HSG, 300 mehr als im Vorjahr. Unter den neuen ist auch Mélanie Käser (19) aus Dintikon AG. Sie ist eine der acht HSG-Studentinnen, die sich für den Campus-Girls-Kalender beworben haben. «Durch den Kalender wird das Vorurteil, dass schöne Frauen dumm sind, durchbrochen – das gefällt mir», so Käser. Model möchte sie aber nicht werden, das Studium ist ihr wichtiger. Für die Ostschweiz geht Claudia Podner (20) an den Start. Allerdings nicht für die HSG. Die Abtwilerin studiert an der Uni Zürich Tiermedizin.

Warum studieren Sie an der Uni St. Gallen?

Pascal Wyss (21), Jona

Ich bin wegen des guten Rufes der Universität nach St. Gallen gekommen. Ein weiterer Grund war sicher auch, dass ich von zu Hause ausziehen konnte. Jetzt wohne ich mit einem Kollegen zusammen.

Sarah Kieser (18), Zürich

Am Infotag hatte mich die HSG einfach überzeugt. Weiter finde ich die Studentenschaft hier sehr gut. Zudem hat es viele Vereine an der Uni. Ich gehe auf jeden Fall ins Uniorchester, auch um Leute kennen zu lernen.

Philipp Jauch (19), Rottweil (D)

Ich finde das Konzept und den Ruf der Uni super. Mir gefällt auch, dass sie international bekannt ist. Nachdem ich die Zulassungsprüfung bestanden hatte, war für mich klar, dass ich nach St. Gallen gehe.

Katharina Schindler (20), Bregenz (Ö)

Meine zwei Brüder haben auch hier studiert. So kannte ich die Stadt bereits. Die Universität gefällt mir unter anderem gut, weil sie nicht so gross ist. Die Unis in Österreich sind mir einfach zu riesig.

Maxime de Techtermann (20), Lausanne

Ich habe mich für die HSG entschieden, weil ich hier Deutsch lernen kann. Die Uni ist sehr freundlich zu Fremdsprachigen. Obwohl ich noch nicht so gut Deutsch kann, habe ich schon viele Leute kennengelernt.

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