Geschenkpapier füllt die Kassen
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Geschenkpapier füllt die Kassen

Weihnachten ist auch für die Edelverpackungsindustrie ein gutes Geschäft: Mit Geschenkpapier und dekorativen Bändchen werden Millionen umgesetzt.

«Die grossen Schweizer Warenhäuser investieren alljährlich sechsstellige Beträge in Geschenkpapier», sagt Oscar Steffen, Geschäftsführer der Stewo AG. Die Marktführerin (50 Prozent Marktanteil) hat 2003 Edelpapiere und Weihnachtsservietten im Wert von 55 Millionen Fran-

ken umgesetzt. 30 Prozent des Geschäfts werden in der Schweiz gemacht. Der Rest der Produktion geht ins europäische Ausland, ein Viertel davon

nach Deutschland. Der Löwenanteil des festlichen Verpa-

ckungsmaterials wird an Weihnachten verwendet.

Gleiches gilt auch für die dekorativen Geschenkbänder: «Ein grosses Warenhaus kauft jedes Jahr Geschenkbänder im Wert von 1,2 Millionen Franken ein», erklärt Andreas Schmid, Mitbesitzer der Aargauer Marktleaderin Spyk Bänder AG. «Allein zur Weihnachtszeit setzt die Branche 35 Millionen um», sagt Schmid. Das entspricht mehr als der Hälfte der Jahresproduktion. Allerdings schmückt nur ein Teil der bunten Bänder die Geschenk-Päckli der Kunden von Manor, Globus & Co.: Gute Umsätze machen die Warenhäuser auch mit Kunden, die ihre Geschenke für Freunde und Bekannte selber einpacken wollen.

Franco Tonozzi

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