Geschrumpfter SMI schlecht gestartet
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Geschrumpfter SMI schlecht gestartet

Der Swiss Market Index SMI der gewichtigsten Schweizer Börsentitel ist am Montag in verkleinerter Form in den Handel gestartet. Er umfasst neu nur noch 20 statt wie zuletzt 25 Unternehmen. Die neue SMI-Zusammensetzung verlieh der Börse allerdings kaum Impulse.

Nach der ersten Handelsstunde gegen 10 Uhr lag der SMI mit 8883 Punkten um 0,16 Prozent im Minus. Auch aus dem Ausland fehlten am Montagvormittag allerdings die Signale: Die Börse in Tokio war wegen eines Feiertags geschlossen.

Mit der Verkleinerung des SMI sind die Aktien des Warenprüf- und Inspektionskonzerns SGS, die Chemiewerte Givaudan, Lonza und Ciba sowie die Namenaktien des Uhrenkonzerns Swatch aus dem Index gefallen. Diese sind nun noch Teil des Swiss Midcap-Index (SMIM).

Händler bezeichneten den SMI nun erst recht als einen mit Nestlé ergänzten Pharma- und Bankenindex: Die Gewichtung der Aktien von Nestlé, der Pharmakonzerne Novartis und Roche und der Grossbanken UBS und Credit Suisse ist durch die Verringerung der Titel noch grösser geworden.

Als breiteren Index hatte die Schweizer Börse SWX im Juli den Swiss Leader Index (SLI) lanciert. In dem Index der 30 grössten Titel wird die Gewichtung der vier grössten Titel Novartis, Nestlé, Roche und UBS auf maximal neun Prozent beschränkt. (sda)

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