Aktualisiert 04.04.2009 13:44

Katzensee

Gesperrte Wege und Belohnung für brave Hunde

Das idyllische Naturschutzgebiet am Katzensee liegt unweit der Stadt Zürich und ist darum besonders beliebt. Im Frühling nimmt der Nutzungsdruck zu. Darum drehen dort fünf Ranger ihre Runden. Und für brave Hundehalter gibts eine Belohnung.

Durch seine Stadtnähe hat der Katzensee als Naherholungsgebiet eine besondere Bedeutung. Doch Strassen, Bahnlinien, Siedlungsgebiete und die von immer mehr Erholungssuchenden begangenen Wege bedrängen Flora und Fauna und engen den Lebensraum verschiedener störungsempfindlicher Arten stark ein.

Im Frühling nimmt der Nutzungsdruck zu

Die für das Naturschutzgebiet Katzensee verantwortliche Fachstelle Naturschutz der kantonalen Baudirektion trifft spezielle Vorkehrungen zum Schutz der dort lebenden Tiere und Pflanzen – besonders jetzt, wo die Natur wieder erwacht und es die Menschen nach draussen zieht.

Einschränkungen zur Schonung der Natur am Katzensee seien darum unumgänglich, teilt die Stadt Zürich mit. Damit die Erholungssuchenden die Spielregeln einhalten, setzt die Fachstelle Naturschutz auf Information und Dialog. Bewährt hätten sich die Ranger, die auch dieses Jahr ihre Runden drehen.

Ranger geben Auskunft und schauen zum Gebiet

Nach den positiven Erfahrungen und dem guten Echo vom letzten Jahr ist der Informations- und Aufsichtsdienst darum auch dieses Jahr wieder unterwegs. Die speziell geschulten Ranger geben Auskunft über das Gebiet und die Natur, was von den Erholungssuchenden sehr geschätzt werde.

Die Ranger sorgen aber auch für die Einhaltung der Schutzgebietsregeln. Im vergangenen Jahr mussten sie vor allem wegen nicht angeleinter Hunde, Velofahrens im Fahrverbot und vereinzelt wegen Betreten der Naturschutzgebiete abseits der Wege eingreifen. Die Mehrheit der Angesprochenen reagierte mit Verständnis. Die Ranger sind an ihrer Schirmmütze und dem T-Shirt mit Naturschutz-Signet gut erkennbar.

Gesperrte Wege und Belohnung für brave Hunde

Auch mit verbesserten Besucherlenkungsmassnahmen und einem Faltblatt, das an verschiedenen Orten aufliegt, soll die Information und somit die Einhaltung der Regeln weiter verbessert werden.

Konkret werden in diesem Frühjahr unter anderem zwei Fusswege vorübergehend gesperrt, damit die Vögel ungestört brüten können. Während der Brutzeit weisen zudem grosse Plakate auf die Leinenpflicht für Hunde hin. Hundehalter, die sich an die Regeln halten, bekommen als Dankeschön im Rahmen einer Aktion ein Hundeguetzli für ihren Vierbeiner.

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