«Get Smart»: Gestatten: Smart, Maxwell Smart
Aktualisiert

«Get Smart»Gestatten: Smart, Maxwell Smart

Der neue Bond-Film «Quantum of Solace» verzichtet bekanntlich auf Erotik und Spionage-Gadgets. Wer deswegen enttäuscht ist, sollte sich «Get Smart» anschauen.

Der Film hat alles, was man sich von einer Agentenstory wünscht: schöne Frauen, grössenwahn­sinnige Bösewichte und Hightech-Gadgets – unter anderem ein Schweizer Armeemesser mit eingebauter Armbrust.

Im Zentrum der Handlung steht Maxwell Smart, der beim Geheimdienst Control als Analyst arbeitet. Allerdings fühlt sich der Bürohengst zu Höherem berufen. Als es dem Verbrechersyndikat Kaos gelingt, die Namen aller Feldagenten aufzudecken, bleibt dem Chef keine andere Wahl, als Smart zu befördern und als Agent 86 ins Feld zu schicken.

Mitte der Sechzigerjahre gelang es der Serie «Mini-Max», auf der der Film beruht, sich an den Bond-Trend anzuhängen und mit einer Mischung aus albernem und subversivem Humor Agentenfilme zu parodieren. Dass dies auch im Jahr 2008 noch klappt, ist Hauptdarsteller Steve Carell («Jungfrau (40), männlich, sucht ...») zu verdanken. Seine Darstellung des inkompetenten Agenten 86 sorgt für ein Gagfeuerwerk sondergleichen.

Philippe Zweifel

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