Aktualisiert 23.04.2014 20:29

Auf SteininselGestrandete dank Geistesblitz gerettet

Fünf Australier stranden auf einer kleinen Insel. Doch statt einfach dazusitzen und auf Rettung zu hoffen, nutzen sie das Wenige, das sie zur Verfügung haben.

von
kmo

Was macht man, wenn man auf einer klitzekleinen abgelegenen Insel strandet? Man setzt einen Notruf ab. Und wenn man über keine entsprechenden Geräte verfügt? Dann muss man sich etwas einfallen lassen.

Genau das haben fünf australische Bootsausflügler am Montag getan. Sie hatten auf einer kleinen Steininsel vor der Küste Queenslands eine Pause eingelegt, als sich ihr Boot vom Anker löste und abdriftete.

Ihre Handys hatten sie alle auf dem Boot gelassen. Auch ein Feuer konnten sie nicht machen, denn die Insel bestand nur aus Stein. Da entdeckten sie ganz in der Nähe eine Sandbank. Das war die Lösung: Einer der Verschollenen schwamm hinüber und schrieb die Buchstaben SOS in den Sand. Danach hiess es: warten.

20 Minuten bangen

Die Küstenwache entdeckte das etwa sechs Meter lange Boot in der Nähe der Insel Brampton, rund 60 Kilometer nördlich der Stadt Mackay relativ schnell, doch die Suche nach den Besitzern blieb auch nach Stunden ergebnislos. Erst als ein Helikopter eingesetzt wurde, fanden die Retter das Notsignal und kurz darauf die Gestrandeten.

«Wir sahen den Helikopter und freuten uns», sagte einer der Geretteten zu Abc.net, «doch dann entfernte er sich plötzlich wieder und wir dachten schon, wir müssten hier übernachten.» Rund 20 Minuten später tauchte der Hubschrauber dann wieder auf und holte die fünf an Bord. Sie waren etwas dehydriert und hatten einen Sonnenbrand abbekommen, aber sonst waren sie wohlauf.

Der Heli im Einsatz:

(Quelle: YouTube/toncar tv)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.