Aktualisiert 15.12.2008 16:34

Skandalspiel«Gesundheit der Spieler ist oberstes Gebot»

Das Super-League-Eisballett zwischen Sion und Xamax warf hohe Wellen. Das Terrain war knapp zur Hälfte gefroren und unbespielbar. Unverständlich für Schiri-Boss Urs Meier, dass trotzdem gespielt wurde.

von
Herbie Egli

Das Gute an der Null-Nummer war, dass sich kein Spieler verletzt hat. Sonst wären die Diskussionen erst recht losgegangen. Es gibt ja die Vermutung, dass Schiedsrichter Jérôme Laperrière das Spiel durchgeboxt hatte, weil es der letzte Auftritt von Schiedsrichter-Assistent Stéphane Cuhat war und danach ein grosses Fest stieg.

«Gesundheit der Spieler ist oberstes Gebot»

Stéphane Cuhat war früher unter dem heutigen Schiri-Boss Urs Meier als Assistent an der Seitenlinie tätig. Urs Meier selbst war am Samstag im Tourbillon und beim anschliessenden Fest nicht anwesend, bestätigt aber gegenüber 20 Minuten Online: «Wenn man die Bilder am Fernsehen gesehen hat, hätte dieses Spiel nicht stattfinden dürfen. Die Gesundheit der Spieler ist oberstes Gebot.»

Den Vorwurf, dass das Spiel wegen dem Fest seines ehemaligen Assistenten durchgeboxt wurde, lässt Urs Meier jedoch nicht gelten. «Davon weiss ich nichts. Wenn es aber so gewesen sein sollte, ist das nicht meine Wellenlänge. Ich hoffe aber, dass es nicht so war.»

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