Halleluja: Gesundsingen unterm Weihnachtsbaum

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HallelujaGesundsingen unterm Weihnachtsbaum

Gemeinsam gesungene Lieder wie «Oh du fröhliche...» oder «Kling Glöckchen klingelingeling» dienen nicht nur dem Familienfrienden: Zwei weitere Gründe sollten Sie heute dazu bewegen, aus voller Kehle mitzuträllern.

Vielen graut es schon vor dem heutigen Abend: Denn am 24. Dezember ist es Brauch, unter - beziehungsweise vor dem Weihnachtsbaum traditionelles Liedgut zum Besten zu geben. Überwinden Sie sich, denn die Wissenschaft gibt ihren Brauchtum frönenenden Familienmitgliedern Recht: Singen ist gesund und das sogar gleich zweifach.

Grippeviren einfach wegsingen?

Forscher der Universität Frankfurt haben untersucht, wie sich das Singen auf den menschlichen Organismus auswirkt. Als Probanden dienten den Wissenschaftlern Sänger eines Laienchors einer Frankfurter Kirchengemeinde, die Mozarts Requiem probten. Während der Probe wurde den Testsängern Blut abgenommen, um es später auf die Cortisol- sowie Immunoglobin-A-Werte zu untersuchen. Letzteres gilt als Kenngrösse für die Immunkompetenz. Und tatsächlich: Die Blutanalyse zeigte, dass Singen das Immunsystem deutlich stärkt.

Klänge, die ans Herz gehen

Doch nicht nur auf den Angriff von Viren und Bakterien sind wir durch das Singen besser vorbereitet. Eine im November dieses Jahres veröffentlichte Studie der University of Maryland, USA zeigt, dass sich durchs Singen, beziehungsweise durch das Hören «schöner» Musik die Blutgefässe erweitern. Das wiederum soll sich laut Michael Miller, dem Leiter der Studie, positiv auf das gesamte Herz-Kreislauf-System auswirken. Zu den in Millers Studie verwendeten «Testsongs» gehörten Titel wie «Light In Your Eyes» von Sheryl Crow, oder «Who Says You Can't Go Home» von Bon Jovi.

(rre)

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