Nach Giraffe Marius: Getötete Zootiere in Museum öffentlich seziert
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Nach Giraffe MariusGetötete Zootiere in Museum öffentlich seziert

Ungeachtet der weltweiten Aufregung um die öffentliche Zerteilung der Giraffe Marius wurde im Naturkundemuseum in Dänemark die Leiche eines Wolfes vor Publikum seziert.

von
pat

So geht Ferienspass in Dänemark: In der dänischen Stadt Aarhus wurde am Mittwoch im Naturhistorischen Museum die Leiche eines Wolfes aus dem naheliegenden Naturpark öffentlich seziert – vor den Augen zahlreicher Kinder.

Die pädagogischen Leiterin Pernille Mölgaard hat das Tier aufgeschnitten, die Organe herausgeholt und sie den Zuschauern präsentiert. «Wir machen das schon seit zehn Jahren hier an unserem Museum», erklärt Mölgaard gegenüber «bild.de» Das blutige Spektakel ist ein Ferienangebot für Schüler. Der Andrang sei sehr gross, an diesem Tag sei die Obduktion drei Mal durchgeführt worden.

Getötete Zootiere landen auf dem Seziertisch

Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, auch kleine Kinder sind dabei. Für Kinder unter 18 Jahren ist der Eintritt sogar kostenlos. «Wir erfüllen einen wichtigen pädagogischen Auftrag. Kinder heutzutage haben keinen oder wenig Bezug zur Natur, kennen Fleisch nur abgepackt im Supermarkt», rechtfertigt Mölgaard die Show.

Marius wurde den Löwen zum Frass vorgeworfen

Auf dem Museumstisch landen viele verschiedene Tiere – die meisten sind «überschüssige» Tiere aus Zoos, die nicht gebraucht und deshalb getötet werden.

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