Aktualisiert 05.07.2009 09:20

AusschreitungenGewalt an Demo gegen Polizeigewalt

Brennende Autos, beschädigte Geschäfte und Gummischrot. In Zürich ist es am Samstagabend während einer unbewilligten Kundgebung linksautonomer Aktivisten zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die Polizei nahm sieben Personen fest.

Rund 70 vermummte Personen versammelten sich kurz nach 21 Uhr zu der unbewilligten Demonstration an der Verzweigung Stauffacherstrasse/Langstrasse. Sie zogen dann durch mehrere Strassen bis an die Weststrasse und beschädigten dabei Gebäude und Fahrzeuge, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte.

Die Polizei löste die Kundgebung mit Gummischrot auf. Gegen 22 Uhr habe sich die Lage beruhigt, hiess es weiter. Die festgenommenen Personen seien zwischen 14 und 32 Jahre alt. Ein Polizist sei bei dem Einsatz durch Glassplitter leicht verletzt worden.

Die Kundgebung richtete sich gegen den Polizeieinsatz vom vergangenen 30. Mai in Biel, wie es auf einem Flugblatt heisst. Damals war ein 17-Jähriger auf der Flucht vor der Polizei von einem Zug erfasst und getötet worden.

(sda/dapd)

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