Angriff auf AfD-Mann: «Gewalt geht gar nicht – gegen niemanden»
Aktualisiert

Angriff auf AfD-Mann«Gewalt geht gar nicht – gegen niemanden»

Nach der Prügelattacke auf Frank Magnitz will die AfD die Reaktionen der anderen Parteien beobachten. Wir haben das bereits übernommen.

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mat

Die Polizei geht nach dem brutalen Angriff auf den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz von politischem Hass als Motiv aus. (Video: Reuters)

Am Montag wurde der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz von mehreren Angreifern attackiert und verletzt. Die zuständige Behörde machte keine Angaben zum Grad der Verletzung, die Partei selbst sprach von «schweren Verletzungen» und davon, dass Magnitz «halbtot» geschlagen worden sei.

Bei der Täterschaft – nach Angaben der AfD drei vermummte Angreifer – vermutet die Bremer Polizei eine «politische Motivation». Die AfD wiederum sieht diese in ihrer Pressemitteilung als erwiesen: «Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln, da die Tat politisch motiviert gewesen ist.»

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Wurde von drei vermummten Männern angegriffen: Frank Magnitz, Bremer AfD-Landesvorsitzender. (Archivbild)

Wurde von drei vermummten Männern angegriffen: Frank Magnitz, Bremer AfD-Landesvorsitzender. (Archivbild)

Keystone/AP/Michael Kappeler
Die Polizei geht beim Angriff auf den AfD-Politiker von einer politisch motivierten Tat aus. (Archivbild)

Die Polizei geht beim Angriff auf den AfD-Politiker von einer politisch motivierten Tat aus. (Archivbild)

Keystone/AP/Fabian Sommer
Ein Bauarbeiter habe den Angriff gegen Frank Magnitz beendet. (Archivbild)

Ein Bauarbeiter habe den Angriff gegen Frank Magnitz beendet. (Archivbild)

Keystone/AP/Hayoung Jeon

Reaktionen im Netz

In ihrem Schreiben von Montag zieht die Partei Verbindungen zwischen den Angreifern und den Mitte-links-Parteien Deutschlands: «Nicht nur die Linken, sondern auch SPD und die Grünen unterstützen die Antifa und ihre Angriffe.» Als Folge davon kündigte die AfD an, «in den kommenden Tagen die Reaktionen der Politiker anderer Parteien genau (zu) beobachten».

20 Minuten hat dies bereits getan. Hier sind einige der Wortmeldungen von Politikern, die sich auf die Attacke in Dresden beziehen:

• Cem Özdemir (Grüne):

• Andreas Bovenschulte (SPD):

• Johannes Kahrs (SPD):

• Heiko Maas (SPD)

• Dietmar Bartsch (Linke)

• Jörg Meuthen (AfD):

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