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Gewinn von Charles Vögele total eingebrochen

Wegen des harten Winters und des Kälteeinbruchs im Mai hat der Textilhandelskonzern Charles Vögele im ersten Halbjahr 2006 eine böse Talfahrt hingelegt.

Der Reingewinn brach im Vergleich zur Vorjahresperiode um 60 Prozent auf 13,5 Millionen Franken ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit verfehlte Charles Vögele auch die Erwartungen der Finanzanalysten klar. Der Umsatz gab um sechs Prozent auf 627,6 Millionen Franken nach. Der neuerliche Rückschlag wird vor allem auf den langen Winter und die Kälteperiode von Ende Mai zurückgeführt.

Zehn Tage nichts gekauft

Besonders auffallend sei die Zurückhaltung der Konsumenten während der zehntägigen Kältewelle von Ende Mai/Anfang Juni gewesen, heisst es in der Mitteilung. Zudem sei die Vergleichsbasis des Vorjahres sehr hoch gewesen. Auf den Hauptmärkten Schweiz und Deutschland, auf denen rund 70 Prozent der Verkäufe getätigt werden, musste Charles Vögele Umsatzeinbussen von 8,8 beziehungsweise 7,8 Prozent hinnehmen. Der Juli brachte laut der Mitteilung dank der Schönwetterperiode aber eine Wende und trug dazu bei, dass der Umsatzrückstand im Vergleich zum Vorjahr weitgehend aufgeholt werden konnte. Charles Vögele bestätigte deshalb die im März formulierten Jahresziele. (dapd)

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