Gewinn von Panalpina mehr als verdoppelt
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Gewinn von Panalpina mehr als verdoppelt

Der Speditions- und Logistikdienstleister Panalpina hat den Konzerngewinn im ersten Quartal 2007 mehr als verdoppelt.

Für das ganze Jahr wird weiteres Wachstum in Aussicht gestellt. Panalpina bezeichnete die Quartalszahlen als krönenden Abschluss für Präsident Gerhard Fischer, der nächste Woche in Pension geht.

Der weltweit tätige Panalpina-Konzern wies am Donnerstag einen Reingewinn von 53,4 Millionen Franken für die ersten drei Monate aus. Das sind 109 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und übertrifft die Erwartungen der Finanzanalysten massiv. Der Nettoumsatz nahm um 6,6 Prozent auf 1,955 Milliarden Franken zu. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 18,9 Prozent auf 432,9 Millionen Franken und der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT schnellte um 93,9 Prozent auf 74,2 Millionen Franken in die Höhe.

Konzernchefin Monika Ribar sprach laut der Mitteilung von sehr befriedigenden und über den eigenen Erwartungen liegenden Zahlen. Der März sei der beste Monat der Unternehmensgeschichte gewesen. Neben der steigenden Nachfrage auf dem Weltmarkt nach Panalpina-Dienstleistungen hätten auch die Anstrengungen zur Verbesserung der Profitabilität Früchte getragen. Mit dem starken Jahresbeginn ist Panalpina in Hinblick auf das Erreichen der Ziele für 2007 sehr zuversichtlich. Er wird ein weiteres solides Wachstum erwartet.

Der Konzern bezeichnete den Quartalsabschluss auch als krönenden Abschluss der Karriere von Verwaltungsratspräsident Gerhard Fischer, der am kommenden Dienstag nach 42 Jahren bei Panalpina in Pension geht. Der Verwaltungsrat hat Rudolf W. Hug zu seinem Nachfolger nominiert.

Der scheidende Panalpina-Präsident Fischer ist derzeit zusammen mit 18 weiteren Mitangeklagten in den noch laufenden Swissair-Prozess involviert. Ihm wird Gläubigerschädigung und ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat für Fischer eine sechsmonatige Freiheitsstrafe und eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 3000 Franken sowie 5000 Franken Busse beantragt. Die Hauptverhandlung wurde im März abgeschlossen, die mündliche Urteilseröffnung ist auf den kommenden 7. Juni angesetzt. (dapd)

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