Gewinneinbruch bei Métraux
Aktualisiert

Gewinneinbruch bei Métraux

Bei Autoersatzteil-Firma Métraux bricht der Gewinn ein

Unter dem Strich verdiente die Firma 1,5 Millionen Franken. 2006 waren es noch 10,9 Millionen Franken. Zum markanten Rückgang trugen ausserordentliche Faktoren bei, wie Métraux erklärt.

In der Vorperiode hätten Immobilienverkäufe zu ausserordentlichen Erträgen geführt. Für den Gewinneinbruch machte die Autoersatzteil-Firma zudem die Einführung einer neuen Software sowie die Schwäche des Franken gegenüber dem Euro verantwortlich.

Der Betriebsgewinn (EBIT) reduzierte sich um 73,4 Prozent auf 3 Millionen Franken. Die EBIT-Marge betrug 1,9 Prozent. Der Umsatz stieg um 8,6 Prozent auf 281 Millionen Franken.

Die steigenden Volumen in Belgien und die Konsolidierung der dortigen Tochterfirma Remco während neun Monate hätten die rückläufigen Verkäufe in der Schweiz ausgeglichen. Im «stagnierenden Autoreperaturmarkt» in der Schweiz setzte Métraux mit 182,2 Millionen Franken 7 Prozent weniger um.

Für das laufende Jahr ist Métraux optimistisch. Dank der Implementierung des neuen Informatiksystems und der Konsolidierung der Tochterfirma Remco während zwölf Monate dürfte das operative Ergebnis wieder das Niveau der Vorjahre erreichen, heisst es im Communiqué. Das Unternehmen plant, eine Dividende von 4.50 Franken pro Aktie auszuschütten. /scc)

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