Schweizer Börse: Gewinnmitnahmen bei Banken lasten auf Börse

Aktualisiert

Schweizer BörseGewinnmitnahmen bei Banken lasten auf Börse

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch im Einklang mit den wichtigsten europäischen Börsenplätzen den Handel etwas schwächer beendet.

Der Leitindex SMI baute nach einem knapp gehaltenen Start die Abgaben zunächst weiter aus, erholte sich jedoch bis zum Mittag von den Tiefständen.

Im Sog der Abschläge an den US-Börsen ging der SMI dann in der letzten Handelsstunde erneut auf Talfahrt. Gewinnmitnahmen und die anhaltende Unsicherheit über das hoch verschuldete Griechenland belasteten bis zum Handelsende in Europa die richtungsweisende Börse in New York.

Das Blue-Chips-Barometer SMI schloss um 0,62 Prozent tiefer bei 6843,49 (Tagestief: 6842) Punkten. Der breite SPI sank um 0,57 Prozent auf 6012,51 Zähler.

Bei den Einzelwerten standen vor allem Titel aus der Bankenbranche im Minus. So gaben UBS um 1,5 Prozent und Credit Suisse um 1,9 Prozent nach. Beide hatten zuletzt zugelegt.

Neben den Gewinnmitnahmen übe auch der US-Steuerstreit auf die UBS-Titel zusätzlichen Druck aus, hiess es am Markt. Die amerikanische Staatsanwaltschaft plant Kreisen zufolge eine Welle von Anklagen gegen Personen, die mit Hilfe der UBS Steuern hinterzogen haben sollen.

Deutlicher nach unten ging es bei Lonza (-3,5%). Grössere Gewinnmitnahmen waren auch bei den Luxusgüteraktien der Swatch Group (-2,5%) und Richemont (-2,4%) zu sehen.

Unter erhöhtem Abgabedruck standen zudem SGS (-1,4%) und Syngenta (-2,8%). Händlern zufolge nahm der Markt die Papiere des Agrochemiekonzerns für eine Gewinnwarnung bei Monsanto in Sippenhaft.

(sda)

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