Playoff-Final Zug – Servette - Überragender Goalie Leonardo Genoni führt den EV Zug zum Sieg

Playoff-Final Zug – ServetteÜberragender Goalie Leonardo Genoni führt den EV Zug zum Sieg

Im Playoff-Final gewinnt der EV Zug Spiel 1 gegen Servette-Genf 1:0.

Hofmann markiert den ersten Treffer

Gregory Hofmann bringt den EVZ in Front. (Video: SRF)

«Spiel 1: Man weiss nie, was auf einen zukommt», sagte Servette-Stürmer Tanner Richard zum Einstieg in den Playoff-Final. Und der 28-Jährige fügte an: «Es wird wohl nicht viele schöne Tore in dieser Serie geben.» Er sollte recht behalten. Auch beim 1:0-Heimsieg des EVZ war der einzige Treffer keine Augenweide.

Nicht das etwas favorisierte Heimteam sorgte für ein erstes Highlight im ersten Playoff-Finalspiel, sondern Servette-Genf zeigte sogleich, dass es nach dem ersten Meistertitel lechzt – die Spieler waren bis in die Fussspitzen motiviert. Bereits nach wenigen Spielsekunden kam Mathieu Vouillamoz nach einem abgelenkten Schuss im Slot völlig alleine an die Scheibe. Der Genfer hatte alle Zeit der Welt, konnte die Chance aber nicht nutzen.

In der Folge versuchte der EVZ, das Spiel zu machen, versuchte zu zeigen, wer Herr im Haus ist. Zählbares schaute jedoch nicht heraus. Die Zuger bekundeten viel Mühe, Chancen zu kreieren, Servette wusste es zu verhindern, dass der EVZ in Fahrt kommt. Selbst in doppelter Unterzahl liessen die Genfer keinen Treffer zu – das Startdrittel endete 0:0.

Hofmann durchbrach die Nullnummer

Im Mitteldrittel waren gerade Mal 21 Sekunden gespielt, als Gregory Hofmann das Heimteam in Führung schoss. In der Folge machte Servette gehörig Druck, Guillaume Asselin scheiterte mehrfach an Zug-Goalie Leonardo Genoni. Der Playoff-erprobte Keeper hielt sein Team im Spiel, wehrte alles ab, was auf ihn zuschoss.

Dieses Bild änderte sich auch im Schlussdrittel nicht. Die Genfer liefen ein ums andere Mal an, um an Genoni zu scheitern. Auch zu sechst, als Servette-Keeper Daniel Manzato sein Gehäuse verlassen hatte, fanden die Genfer keine Lücke. Der 33-jährige Genoni feierte einen Shutout und brachte seinen EVZ in der Best-of-5-Serie 1:0 in Front. (hua)

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Montag, 03.05.2021

Dank Genoni – Zug startet mit Sieg in die Finalserie

Damit ist das erste Spiel dieser Finalserie passé: Der EV Zug besiegt den Genève-Servette HC mit 1:0. Einen grossen Anteil an diesem Erfolg hat Torhüter Leonardo Genoni, der alle Schüsse parieren kann und einen Shutout feiert.

Ich bedanke mich bei Ihnen fürs Mitlesen und wünsche einen schönen Abend. Bis zum nächsten Mal!

Das Spiel ist aus.

Doch es gelingt kein Treffer mehr. Zug gewinnt das erste Finalspiel mit 1:0 und legt vor in der Finalserie.

Manzato verlässt das Eis

59' Genf geht all-in: Manzato weicht einem sechsten Feldspieler. Ausserdem nimmt Servette-Genf sein Timeout, um die letzten Kräfte zu mobilisieren. Eine Minute und 29 Sekunden bleiben noch zu spielen.

Genf wirft noch einmal alles nach vorne

Manzato pariert glänzend

57' Erneut verhindert Manzato das vorentscheidende 2:0. Kovar und Hofmann bringen die Genfer Hintermannschaft zwar arg in Bedrängnis, kommen aber nicht am Servette-Schlussmann vorbei.

Genf läuft die Zeit davon

54' Servette powert nun ohne Ende, Zug versucht derweil, das 1:0 über die Zeit zu bringen. Dann kann Zehnder in einem Konter auf einmal alleine auf Manzato losziehen. Dieser hält seine Farben jedoch im Spiel und vereitelt den Versuch.

Zu was ist Genf noch fähig?

51' Neun Minuten stehen noch auf der Matchuhr. Was kann Servette-Genf hier noch zeigen? Im Moment fehlt den Grenats ein wenig die offensive Durchschlagskraft. So verschwindet auch Rods Distanzversuch in Genonis Fanghandschuh.

Schlussspurt

Dicke Möglichkeit für die Genfer!

48' Was für eine Wahnsinns-Möglichkeit für Le Coultre! Nach abgelaufener Strafe wird der Genfer Verteidiger mustergültig losgeschickt und kann mutterseelenallein auf Genoni losziehen. Der Zug-Goalie behält im 1:1 jedoch die Oberhand und wehrt erfolgreich ab.

EVZ kontrolliert das Spiel

46' Die Zuger kontrollieren das Spiel im letzten Drittel bislang ohne grössere Probleme. Dann holt Le Coultre Zugs Zehnder von den Beinen und muss dafür zwei Minuten raus. Powerplay EVZ!

Zug startet besser in den Schlussabschnitt

43' Der EVZ will hier gleich loslegen wie im Mitteldrittel und startet druckvoll. Klingberg zieht zweimal ab, Manzato ist jedoch noch dran und kann die Scheibe knapp am Tor vorbeilenken.

Das letzte Drittel ist angebrochen – jetzt geht es um die Wurst.

Pausenfazit – Servette powert, Zug trifft

Auf das ausgeglichene Startdrittel folgte ein aufregendes Mitteldrittel in Zug. Dieses startete direkt mit einem Knall: Nur 21 Sekunden nach Wiederanpfiff reüssierte Hofmann nach einem Fehler in der Genfer Abwehr.

Der Führungstreffer bildete den Startschuss für ein regelrechtes Furioso beider Teams, mit Vorteilen für die Westschweizer. Die Grenats kamen zu zahlreichen Topchancen, scheiterten aber gleich reihenweise am glänzend reagierenden Genoni. Auch Zug kam zu seinen Möglichkeiten, allerdings in geringerem Ausmass.

Wir sind gespannt auf das Schlussdrittel. Gleich gehts weiter.

Das zweite Drittel ist um – Zug führt mit 1:0

40' Damit geht das Mitteldrittel zu Ende — es steht 1:0 für den EV Zug nach 40 Spielminuten.

Starkes Zuger Boxplay

40' Ich weiss nicht, ob es an Zugs starkem Boxplay oder dem fehlenden Omark liegt, aber das Genfer Powerplay kommt einfach noch nicht so richtig auf Touren. Da ist kaum Torgefahr entstanden während der letzten zwei Minuten.

Powerplay Genf

38' Die nächste Strafe ist fällig und sie trifft Zug: Klingbergs Stock ist zu weit oben und trifft Jacquemet im Gesicht. Zwei Minuten Überzahl für Genf.

Spielgeschehen beruhigt sich

35' Nach den wilden letzten Minuten, in denen sich Chance an Chance reihte, hat sich das Spiel nun wieder etwas beruhigt. Trotzdem gilt weiterhin: Der nächste Treffer könnte jederzeit fallen, beide Teams kommen weiterhin zu guten Möglichkeiten.

Spielmitte

Bereits ist die Hälfte der Partie absolviert, es geht hin und her, Spannung pur.

Genf macht Druck

31' Jetzt ist die Hölle los in der Bossard Arena! Eine Topchance jagt die nächste. Patry, Genfs 13. Stürmer, vergibt aus nächster Nähe nur knapp. Zuvor hatte Zugs Geisser nur das Lattenkreuz getroffen. Insgesamt verzeichnen die Genfer aber mehr Chancen.

Doppelte Riesenchance für Asselin

27' Und gleich im Anschluss ans Powerplay vergibt Asselin gleich zweimal aus nächster Nähe! Genoni hext den Puck aber irgendwie am Tor vorbei. Es ist zum Verzweifeln für Genf!

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