Überschwemmungen im Wallis: «Gewitter dauerte nur 15 Minuten, dann kam das Wasser mit voller Wucht»

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Überschwemmungen im Wallis«Gewitter dauerte nur 15 Minuten, dann kam das Wasser mit voller Wucht»

Bei einem heftigen Hitzegewitter kam es im Oberwallis zu Überschwemmungen und Verschüttungen. Videos zeigen, wie Bäche überquellen.

von
Zoé Stoller
Videos: Walliser Bote

Darum gehts

  • Am Donnerstag gab es im Wallis heftige Gewitter.

  • Das Lötschental war daraufhin von der Aussenwelt abgeschnitten.

  • Nun ist die Strasse noch immer abgesperrt.

  • Laut dem Gemeindepräsidenten von Blatten VS sind derzeit Aufräumarbeiten in vollem Gange.

Ein heftiges Gewitter sorgte am Donnerstag gegen 17 Uhr für grosses Chaos im Lötschental. Man riet der Bevölkerung, Gewässernähe und Bäche zu meiden, Wasser zu sparen und so wenig Abwasser wie möglich zu verursachen, wie der «Walliser Bote» schreibt. 

Besonders betroffen war die Strasse zwischen Wiler und Blatten, die beim Gewitter verschüttet wurde. «Die Räumungsarbeiten sind noch immer im Gange. Man kann zurzeit noch nicht sagen, wie lange sie dauern werden», sagt der Gemeindepräsident von Blatten, Jean-Christoph Lehner, zu 20 Minuten. «Es muss noch Schutt weggeräumt und die Internetverbindung und der Strom wiederhergestellt werden.» Die betroffene Strasse sei noch immer gesperrt.

«Das Gewitter hat zwar nur eine Viertelstunde gedauert, kurz darauf kam das Wasser in den Bächen mit voller Wucht.» Laut Lehner ist die grösste Gefahr für die Bewohnerinnen und Bewohner jedoch vorüber. «Jetzt sollte sich aber niemand in die Nähe dieser Bäche begeben.»

«Uns geht es gut»

«Das Trinkwasser ist noch ziemlich trüb. Deshalb sollte man zurzeit kein Wasser trinken – auch kein abgekochtes.» Am Nachmittag wisse man dann mehr zur aktuellen Situation. Strom habe es zum Teil wieder, sagt Lehner. Ab Wiler gäbe es jedoch noch Probleme und die Telekomleitungen zwischen Wiler und Blatten sind unterbrochen. Ausserdem wurde laut dem «Walliser Boten» die Bevölkerung dazu aufgerufen, ihre Internetnutzung und den Datenverbrauch in den betroffenen Gebieten auf ein Minimum zu reduzieren.

«Uns geht es gut. Es ist zum Glück niemand verletzt worden.» Einige Keller seien überschwemmt worden und mehrere Brücken und Strassen seien beschädigt. «Wir werden das in den Griff kriegen», so der Gemeindepräsident.

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Bei mehreren Bächen ist es zu starken Überflutungen gekommen.

Bei mehreren Bächen ist es zu starken Überflutungen gekommen.

Kantonspolizei Wallis

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