Giacobbo, Gnädinger und Ganz gegen Asylgesetz

Aktualisiert

Giacobbo, Gnädinger und Ganz gegen Asylgesetz

Über 700 Kulturschaffende rufen dazu auf, das verschärfte Asylgesetz bachab zu schicken. Heute haben die Schriftsteller, Schauspieler und Künstler in Bern ihre Kampagne lanciert.

Die Schweiz habe wesentlich zur Schaffung des neuen Menschenrechtsrats der UNO beigetragen. Gleichzeitig wolle sie die Menschenrechte an ihren Grenzen abschaffen. Diese Groteske könne sich die Schweiz nicht leisten, heisst es in einem von Franz Hohler verfassten Manifest gegen das Asylgesetz.

Die Erklärung wird zusammen mit einer Skulptur von Carl Bucher und dem Dokumentarfilm «Ausgeschafft» von Irene Marty in den kommenden Wochen in verschiedenen Schweizer Städten präsentiert, wie die Kulturschaffenden in einer Mitteilung schreiben.

An der Kampagne beteiligen sich zahlreiche Prominente, darunter die Schriftsteller Peter Bichsel und Hugo Lötscher, die Schriftstellerinnen Eveline Hasler und Ruth Schweikert, die Schauspieler Matthias Gnädinger und Bruno Ganz sowie die Musikerin Sina. Mit dabei sind auch Viktor Giacobbo, Dimitri und Pipilotti Rist. (sda)

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