Spott und Hohn nach Briten-Flucht: «Gibt es Finderlohn, wenn man einen Verbier-Briten findet?»
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Spott und Hohn nach Briten-Flucht«Gibt es Finderlohn, wenn man einen Verbier-Briten findet?»

200 britische Touristen, die in Verbier in Quarantäne hätten bleiben müssen, sind spurlos verschwunden. Nun macht man sich auf Social Media darüber lustig.

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Aus Verbier ist die Hälfte der britischen Skitouristen spurlos verschwunden.

Aus Verbier ist die Hälfte der britischen Skitouristen spurlos verschwunden.

imago images/IP3press
Die 200 Touristen haben sich verbotenerweise aus der Quarantäne begeben. Wo sie hin sind, weiss niemand.

Die 200 Touristen haben sich verbotenerweise aus der Quarantäne begeben. Wo sie hin sind, weiss niemand.

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Von zahlreichen englischen Touristen verlassen: das Dorf Verbier.

Von zahlreichen englischen Touristen verlassen: das Dorf Verbier.

REUTERS

Darum gehts

  • Die Hälfte der britischen Skitouristen in Verbier hat die Gemeinde fluchtartig verlassen.

  • Wohin die Briten, die sich in Quarantäne befanden, geflüchtet sind, weiss in Verbier niemand.

  • Auf Social Media macht man sich über die Geschichte lustig – und stellt Vermutungen an.

200 britische Touristen haben den Skiort Verbier im Wallis vorzeitig verlassen – obwohl sie sich eigentlich in Quarantäne befinden hätten sollen. Das entspricht der Hälfte der Briten, die sich über die Weihnachtstage in noblen Walliser Ski-Resort aufhielten.

Wohin sich die Quarantäne-Brecher absetzten, weiss niemand. Ein Umstand, der auf Twitter für Erheiterung, aber auch Spott sorgt:

Ist Magie mit im Spiel? Eine Twitter-Userin vermutet, Harry Potter könnte seine Hände mit im Spiel haben. Sind die Briten am Ende über Gleis neundreiviertel geflüchtet?

Eine Twitter-Userin weist süffisant darauf hin, wo sonst die Skigebiete noch offen sind:

Haben die verschwundenen Briten etwas mit dem Föhnsturm Hermine zu tun?

Für andere ist klar: Verbier hat sich selbst zum Gespött gemacht.

Verbier wird mit Spott überzogen: Es gebe wohl keinen angenehmeren Ort, um in Quarantäne zu gehen, feixt ein User:

Der Skiort selbst macht Bund und Kantone verantwortlich. Man habe sich in den letzten Tagen im Stich gelassen gefühlt, so der Kommunikationsbeauftragte der Gemeinde. Sängerin Emel sieht in der Verbier-Flucht typisch britischen Humor am Werk.

Auch politische Forderungen werden über Twitter laut. Man solle die Skigebiete schliessen, findet Beatrice Staub:

(her)

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