Aktualisiert 16.05.2020 04:25

So wird der #FreeESC

Gibt Stefan Raab heute sein grosses TV-Comeback?

Da der Eurovision Song Contest 2020 wegen des Coronavirus dieses Jahr nicht stattfinden kann, haben Stefan Raab und Prosieben einen Ersatz geplant – den Free European Song Contest. Hier erfährst du das Wichtigste zur Show.

von
Lucia Krones
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Stefan Raab (53) ist nach fünf Jahren zurück in der Fernsehbranche. Zusammen mit Prosieben stellt er den #FreeESC am Samstag, den 16. Mai, auf die Beine.

Stefan Raab (53) ist nach fünf Jahren zurück in der Fernsehbranche. Zusammen mit Prosieben stellt er den #FreeESC am Samstag, den 16. Mai, auf die Beine.

Foto: Dukas
Für die Schweiz wird Stefanie Heinzmann (31) ins Rennen gehen. Sie wurde 2008 durch Raabs Show «SSDSDSSWEMUGABRTLAD» bekannt.

Für die Schweiz wird Stefanie Heinzmann (31) ins Rennen gehen. Sie wurde 2008 durch Raabs Show «SSDSDSSWEMUGABRTLAD» bekannt.

Instagram/stiflti
Eko Fresh (36, r.) und Umut Timur (30, l.) werden für die Türkei auf der Bühne stehen.

Eko Fresh (36, r.) und Umut Timur (30, l.) werden für die Türkei auf der Bühne stehen.

Instagram/ekofreezy
  • Stefan Raab plant einen eigenen ESC am Samstag.
  • Stefanie Heinzmann wird für die Schweiz antreten.
  • Weitere Berühmtheiten werden auf der Bühne stehen und in den Jurys sitzen.
  • Es wird spekuliert, dass Raab selber das Mikrofon ergreift.

Was wird am Samstag gezeigt?

Das von Stefan Raab (53) und Prosieben veranstaltete Musikevent #FreeESC, der Free European Song Contest, wird anstelle des Eurovision Song Contest am Samstag um 20:15 Uhr auf Prosieben und Joyn gezeigt. Der diesjährige offizielle Contest musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Live aus Köln werden 14 bereits angekündigte Künstlerinnen und Künstler für ihr jeweiliges Heimatland antreten. Wer als 15. Act für Deutschland antritt, wird erst in der Show selbst bekannt gegeben.

Die teilnehmenden Länder, die nacheinander auf der Bühne auftreten werden, sind auch verkündet: Die Schweiz, Kasachstan, Irland, Italien, Bulgarien, Spanien, Polen, Niederlande, Großbritannien, Österreich, Dänemark, Türkei, Israel, Kroatien und Deutschland sind vertreten. Moderator Steven Gätjen (47) und Ex-ESC-Siegerin Conchita Wurst (31) werden zusammen die Moderation führen.

Wer ist dabei?

Erst kurz vor der Show wurden in einer Pressekonferenz die Kandidatinnen und Kandidaten verkündet. Stefanie Heinzmann (31) wird für die Schweiz antreten. Erst gab es nur Spekulationen, da die Walliserin für kurze Zeit ihr Facebook-Profilbild durch das Logo des #FreeESC ersetzte. Jetzt ist es amtlich: Sie wird am Samstag für die Schweiz in den Singring gehen. Heinzmann wurde 2008 durch die Castingshow «SSDSDSSWEMUGABRTLAD» von Raab bekannt.

Auch für die übrigen Nationen treten bereits bekannte Musikacts an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden nicht zufällig ausgewählt. Eine gewisse Verbindung müsse mit der jeweiligen Nation bestehen, so Prosieben: «Sei es durch Geburt, Staatsbürgerschaft oder weil die Eltern von dort stammten.»

Wie funktioniert das Punktesystem?

Nach jedem Liveauftritt wird in die Teilnehmerländer für die Punktevergabe geschaltet. Dort entscheidet eine nationale Jury, wie viele Punkte jeweils vergeben werden. Wie auch im Original-ESC können eins bis acht, zehn und zwölf Punkte vergeben werden. Auch in den Jurys sitzen bekannte Persönlichkeiten. In Polen wird Fussballer Lukas Podolski (34) die Punktezahl verlesen, und Ex-Spice-Girl Melanie C (46) trägt die Punkte für Grossbritannien vor.

Seit 1956 wird der Eurovision Song Contest jährlich in verschiedenen Städten Europas ausgetragen. Die Show erreicht insgesamt mehr als 200 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen. Dieses Jahr hätte der ESC in den Niederlanden stattfinden sollen, jedoch machte das Coronavirus den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Der Event ist auf 2021 verschoben. Für die Schweiz hätte der Freiburger Newcomer Gjon’s Tears mit «Répondez-moi» antreten sollen.

Wie kann man abstimmen?

Auch die Zuschauer und Zuschauerinnen vor dem Fernseher können mit abstimmen. In der Schweiz, Deutschland und Österreich kann per Telefon oder SMS gevotet werden. Für das eigene Land – genau wie beim ESC – kann nicht abgestimmt werden. Der Interpret oder die Interpretin mit den meisten Stimmen und Punkten gewinnt den ersten #FreeESC.

Wird Stefan Raab dabei sein?

Seit 2015 hat Prosieben-Gesicht Stefan Raab nicht mehr im Fernsehen gearbeitet. Die Fans wünschen sich seither eine Rückkehr des Kölners. Da der Künstler, der für Deutschland antreten wird, noch nicht verkündet wurde und Raab neben seinen Entertainment-Shows auch als Sänger bekannt wurde, wird spekuliert, dass er nicht nur Initiator, sondern auch Star der Show sein wird.

Auch die Pressemitteilung lässt einige Annahmen offen: «Für Deutschland tritt eine echte Legende an, die alle bisherigen deutschen Teilnehmer an europäischen Musikwettbewerben künstlerisch und charakterlich überstrahlt. Dazu sieht er auch noch unglaublich gut aus. Lassen Sie sich überraschen», heisst es da.

Wie stark ist Raabs Konkurrenz?

Auch auf ARD wird am selben Abend zur gleichen Zeit eine ESC-Show laufen. Der «Eurovision Song Contest 2020 – das deutsche Finale live aus der Elbphilharmonie» zeigt Auftritte der Länder, die es durchs Zuschauervoting an die Ersatzversion des ESC geschafft haben.

Die Schweiz und ihr Kandidat Gjon’s Tears (21) mit dem Song «Répondez-moi» sind unter den zehn teilnehmenden Ländern. Die Show wird von Barbara Schöneberger (46) moderiert.

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13 Kommentare
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Johnny

16.05.2020, 06:42

Dieser ESC ist für die Füchse.Ich frage mich überhaupt?Wer schaut noch sowas.Noch eine grössere Volksbelustigung, wie die Schweizer Show die DGST war.Einfach auf Europäischer Ebene.

Bonni

16.05.2020, 06:42

Braucht er wieder Geld

Röschu

16.05.2020, 06:24

Da frag‘ ich mich doch gleich wieder was Kasachstan und Israel mit Europa zu tun haben...