Aktualisiert 14.01.2019 12:39

Kritik von City-Vereinigung

Gibts zu viele Take-aways an der Bahnhofstrasse?

Die City-Vereinigung kritisiert das Überangebot der schnellen Verpflegung an der Zürcher Bahnhofstrasse. Das entspreche nicht den Kundenbedürfnissen.

von
mon
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Dem Dachverband des städtischen Gewerbes gefällt das Überangebot der schnellen Verpflegung an der Zürcher Bahnhofstrasse ganz und gar nicht.

Dem Dachverband des städtischen Gewerbes gefällt das Überangebot der schnellen Verpflegung an der Zürcher Bahnhofstrasse ganz und gar nicht.

Keystone/Manuel Lopez
Mit den Verkaufsläden an der Bahnhofstrasse und vor allem im Bahnhof sowie zwischen Löwenplatz und der unteren Löwenstrasse bestehe heute ein Überangebot.

Mit den Verkaufsläden an der Bahnhofstrasse und vor allem im Bahnhof sowie zwischen Löwenplatz und der unteren Löwenstrasse bestehe heute ein Überangebot.

Keystone/Manuel Lopez
Diese Entwicklung sei fragwürdig und komme einem Verdrängungskampf gleich. Zudem entspricht sie laut Milan Prenosil nicht den Kundenbedürfnissen.

Diese Entwicklung sei fragwürdig und komme einem Verdrängungskampf gleich. Zudem entspricht sie laut Milan Prenosil nicht den Kundenbedürfnissen.

Keystone/Manuel Lopez

Schnell am Morgen ein Gipfeli oder einen Kaffee geniessen und am Mittag einen Salat oder ein Sandwich fürs Büro mitnehmen. Wer sich an der Bahnhofstrasse in Zürich essenstechnisch verpflegen will, wird keine Mühe haben. Und das Angebot wächst stetig weiter. Der neuste Zugang: Die Luzerner Traditions-Bäckerei Bachmann hat am 20. Dezember eine Filiale eröffnet.

Das Unternehmen hat sich auf einer Fläche von 600 Quadratmetern verteilt auf drei Stockwerke an der Bahnhofstrasse 89 eingemietet. «Das Take-away-Geschäft wird ein ganz wesentlicher Bestandteil sein», sagt Matthias Bachmann. Zusammen mit seinem Bruder Raphael leitet er das Unternehmen.

«Überangebot entspricht nicht dem Kundenbedürfnis»

Nun hagelt es Kritik. Dem Dachverband des städtischen Gewerbes gefällt diese Entwicklung ganz und gar nicht: «An sich ist es ja erfreulich, wenn sich die Bahnhofstrasse verändert. Hatten wir früher am unteren Teil der Strasse zu viele Kleiderläden, übersättigt sich der Markt dort nun mit der schnellen Verpflegung», sagt Milan Prenosil, Präsident der City-Vereinigung und Präsident des Verwaltungsrats der Confiserie Sprüngli, zum «Tages-Anzeiger».

Mit den Verkaufsläden an der Bahnhofstrasse und vor allem im Bahnhof sowie zwischen Löwenplatz und der unteren Löwenstrasse bestehe heute ein Überangebot. Wie früher in der Textilbranche rennen heute alle bei der Verpflegung in dieselbe Richtung, sagt Prenosil. Diese Entwicklung sei fragwürdig und komme einem Verdrängungskampf gleich. Zudem würde sie laut Prenosil nicht den Kundenbedürfnissen entsprechen.

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