Aktualisiert 15.12.2011 15:15

Dank Crowdfunding

Giftelt Stromberg bald im Kino?

Nach der erfolgreichen Comedy-Serie will Büro-Ekel Bernd Stromberg im Frühjahr 2013 die Leinwand erobern. Finanzieren sollen den Kino-Film die Fans.

von
lah

Die Pläne für einen «Stromberg»-Kinofilm werden konkret: Die Produktionsfirma Brainpool betreibt Crowdfunding für das Projekt. Das heisst, sie sammelt Geld für die Produktion. Fans der Serie über Büro-Ekel Bernd Stromberg, gespielt von Christoph Maria Herbst, können einen bestimmten Betrag in das Projekt investieren. Je nach Höhe des Betrags werden sie dann in einer bestimmten Form daran beteiligt, wie Brainpool am Donnerstag in Köln mitteilte.

Die Investoren - das können Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen sein - bekommen beispielsweise eine Investoren-Urkunde, eine Nennung im Abspann oder einen Anteil an den Einnahmen. In die Gewinnzone gerät der Investor, wenn sich mehr als eine Million Menschen den Film ansehen. Ab sofort kann investiert werden, bis zum 14. März 2012. Bis dahin wollen die Produzenten eine Million Euro zusammenbekommen. Produziert werden soll der Film dann Ende 2012.

Kino-Screening binnen kurzer Zeit ausverkauft

Ein «Stromberg»-Kinofilm war immer wieder im Gespräch. Der Macher der Serie, Ralf Husmann, sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem Branchenmagazin «DWDL», seitens der Produzenten seien die Pläne immer ernst gemeint gewesen, aus diversen Gründen habe es aber nie geklappt. «Entstanden ist die Idee ja aus Plänen für einen TV-Film, die dann zu einem Kinofilm wurden.» Nicht zuletzt durch die Kinotour vor der fünften Staffel hätten sie «noch mal Rückenwind bekommen».

Crowdfunding bot sich aus seiner Sicht bei «Stromberg» an, weil die Serie über besonders treue Fans verfüge, die bereit seien, «für gutes Fernsehen auch Geld zu investieren», sagte Husmann. So seien die Karten für Kino-Screenings von «Stromberg» jedes Mal binnen kurzer Zeit verkauft, obwohl die Folgen meist schon im Fernsehen gelaufen seien. «Und wenn Fans also bereit sind für ‹Stromberg› Geld zu investieren, dann wieso nicht auch in ‹Stromberg - Der Film›?»

Stromberg wird nicht die Weltherrschaft an sich reissen

Mit dem Drehbuch will Husmann erst beginnen, wenn die Finanzierung steht. Er habe aber schon eine «grobe Idee, wo die Reise hingehen soll». Zudem sicherte Husmann zu, man werde «das Format nicht neu erfinden und Bernd Stromberg wird jetzt nicht plötzlich das Weisse Haus in Washington erobern und die Weltherrschaft an sich reissen.» (lah/dapd)

Fehler gefunden?Jetzt melden.