Aktualisiert 24.06.2004 09:05

Giftige Shrek-Figuren: Der Schreck kam aus Müslipackungen

Eine Nachbildung der giftgrünen Trickfilm-Figur Shrek hat den Behörden in Chile einen gehörigen Schrecken eingejagt: In den Plastikfiguren wurde die giftige Substanz Toluol nachgewiesen.

Die Figurn waren als Überraschungsgeschenk in Müslipackungen der Firma Nestlé verteilt worden. Dies teilte die zuständige Umwelt- und Gesundheitsbehörde am Mittwoch in Santiago de Chile mit.

Laut Nestlé wurden inzwischen 955 000 Packungen mit der aus Mexiko importierten Puppe aus dem Verkehr gezogen.

Der Behörde zufolge waren jedoch bereits 300 000 Figuren auf dem Markt, bevor die Chemikalie entdeckt wurde. Sie empfahl, die Geschenke umgehend im Mülleimer zu entsorgen.

Toluol ist in Chile verboten. Die Substanz wird in der Industrie als Lösungsmittel eingesetzt und kann Erbrechen und Kopfschmerzen auslösen sowie das zentrale Nervensystem beschädigen. Das sympathische Monster Shrek sorgt derzeit mit seinem zweiten Trickfilm weltweit für volle Kinos. In Deutschland läuft «Shrek 2» am 1. Juli an. (sda)

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