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Madiges ModegetränkGiftspuren in Bubble Tea gefunden

Das Trendgetränk Bubble Tea, das es unter anderem auch in der Migros zu kaufen gibt, erhält einen ganz bitteren Beigeschmack: Es soll das Krebsrisiko erhöhen und Allergien auslösen.

Leckerschmecker? Keineswegs, sagen deutsche Forscher.

Leckerschmecker? Keineswegs, sagen deutsche Forscher.

Wissenschaftler vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen haben in Bubble Tea gleich mehrere gesundheitsgefährdende Chemikalien gefunden. Sie stünden im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen oder Allergien auszulösen, berichtet die «Rheinische Post» in ihrer Mittwochausgabe. In den Kugeln im Bubble Tea seien Styrol, Acetophenon und bromierte Substanzen entdeckt worden.

Die Zeitung zitiert einen der beteiligten Chemiker: «Diese Substanzen haben in Lebensmitteln nichts zu suchen.» Die Stichproben für die Untersuchung des Modegetränks wurden in einem Bubble-Tea-Laden in Mönchengladbach genommen, der zu einer bundesweiten Filialkette gehört und die Kugeln von einem Grosshersteller aus Taiwan bezieht. Genaue Angaben über die Konzentration der Chemikalien im Modegetränk Bubble Tea liegen laut Zeitung noch nicht vor. (dapd)

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