Gigantische Kissenschlacht beim Hauptbahnhof Zürich
Aktualisiert

Gigantische Kissenschlacht beim Hauptbahnhof Zürich

In Zürich soll am Donnerstagabend eine monumentale Kissenschlacht stattfinden: Erwartet werden bis zu 800 Teilnehmer.

So genannte Pillow Fights gehören an den nordamerikanischen Universitäten zu den Höhepunkten des Campus-Alltags. Im Juni 2006 hat ein solches Happening auch in Lausanne stattgefunden – über 400 Personen schlugen sich Kissen um die Ohren. Der 33-jährige Alexandre Herren, der den Fight in der Waadtländer Metropole organisierte, will diese Zahl mit dem Event in Zürich übertreffen: «Ich rechne mit 500 bis 800 Teilnehmern», sagte er gegenüber 20 Minuten. Mobilisiert werden sollen die Kissenkämpfer durch Flyer, die an den Zürcher Hochschulen verteilt werden, und durch Mund-zu-Mund-Propaganda.

«Kissenschlachten sind ein wunderbares Mittel, um Stress abzubauen, und machen unglaublich Spass», schwärmt Herren. Damit die Schlacht friedlich bleibt, wurde ein strenges Regelwerk mit zehn Geboten ausgearbeitet: So ist es unter anderem untersagt, das Kissen mit schweren Objekten zu füllen, es darf nicht mehr als eine Person angegriffen werden, und Brillenträgern wird dringend geraten, die Sehhilfe vor der Schlacht auszuziehen. Wer zum Pillow Fight kein eigenes Kissen mitbringt, bekommt eines: «Wir werden 400 weiche Kissen bereithalten», kündigt Herren an. Wo beim Zürcher HB die 15-minütige Kissenschlacht am Donnerstag um 17.30 Uhr genau geschlagen wird, wird erst an diesem Tag bekannt gegeben.

Marco Lüssi

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