About: Girl Fight
Aktualisiert

AboutGirl Fight

«Zum Boxen bin ich eigentlich durch die Geburt meiner Tochter gekommen. Nach der Schwangerschaft brachte ich ein paar Pfunde zu viel auf die Waage.

Die wollte ich wieder loswerden. Nachdem ich mir verschiedene Sportarten und Fitnesscenter angesehen hatte, entschied ich mich für die Boxing Factory beim Stadelhofen.

Richtig kämpfen wollte ich anfänglich nicht – mir gefielen einfach die Bewegungsabläufe und die Kraft, die dahintersteckt. Doch nach einem Jahr ermutigte mich mein Coach, es einmal im Ring zu versuchen. Ich gewann.

Seit Herbst 2003 bin ich nun Amateur-Boxerin. Von den fünf Kämpfen, die ich bisher bestritt, habe ich vier gewonnen. In meiner Gewichtsklasse (Halbwelter, bis 60 Kilo) boxen allerdings nur gerade mal drei Frauen, sodass ich immer wieder auf die gleichen Gegnerinnen stosse.

Im Oktober findet die Schweizer Meisterschaft statt und ich trainiere drei Mal pro Woche – mit meinem Coach, mit Sparring-Partnern, Sandsäcken und Hanteln. Verletzt habe ich mich bis jetzt noch nie. Angst vor einem Kampf habe ich nicht – während dem Boxen sorgt das Adrenalin dafür, dass man keine Schmerzen verspürt. Die machen sich erst am nächsten Morgen bemerkbar.

Ich glaube, dass mich der Boxsport sicherer gemacht hat. Ich war allerdings schon vorher ziemlich tough. Jungen Frauen kann ich nur empfehlen, sich das Training mal anzusehen – Boxen ist ein toller Sport, auch wenn man ihn nicht wettkampfmässig betreiben will.»

Protokoll: Martin Söhnlein

Deine Meinung