Aktualisiert 23.01.2015 17:21

Super-G in Kitzbühel

Gisin erleidet leichtes Schädel-Hirn-Trauma

Marc Gisin ist bei seinem Sturz im Super-G einigermassen glimpflich davongekommen. Die Ärzte stufen seine Verletzung als unbedenklich ein.

von
heg
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Marc Gisin stürzt im Super-G in Kitzbühel schwer und muss mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden.

Marc Gisin stürzt im Super-G in Kitzbühel schwer und muss mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden.

Reuters/Leonhard Foeger
Der Vorfall ereignet sich bei der Hausbergkante. Gisin verliert die Kontrolle vor dem Absprung und prallt hart auf die Piste, ehe er von den Sicherheitsnetzen gestoppt wird.

Der Vorfall ereignet sich bei der Hausbergkante. Gisin verliert die Kontrolle vor dem Absprung und prallt hart auf die Piste, ehe er von den Sicherheitsnetzen gestoppt wird.

Johann Groder/freshfocus
Gisin gibt sich vor den Hahnenkammrennen zuversichtlich.

Gisin gibt sich vor den Hahnenkammrennen zuversichtlich.

Johann Groder/freshfocus

Der Super-G in Kitzbühel wird von einem schweren Sturz von Marc Gisin überschattet. Der 26-jährige Engelberger startet mit der Nummer 53 und verliert bei der Hausbergkante die Kontrolle, wie SRF berichtet.

Gisin schlägt hart auf der Piste auf und wird erst von den Sicherheitsnetzen gestoppt. Nach ärztlicher Erstversorgung muss der Schweizer mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden. Laut einer Reporterin eines österreichischen Fernsehsenders war Gisin beim Abtransport bei Bewusstsein. Gemäss ersten Informationen zog sich der Obwaldner eine Gehirnerschütterung zu. «Es gibt deutliche Anzeichen der Entwarnung. Gisin sass aufrecht, er war ansprechbar und unser Teamarzt blieb im Startgelände und eilte nicht zur Sturzstelle», sagte Swiss-Ski-Mediensprecher Stefan Hofmänner im Fernsehen.

Gisin wird nach Innsbruck verlegt

Später gab Hofmänner Entwarnung. «Marc Gisin hat ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma erlitten, das von den Ärzten als unbedenklich eingestuft wird», heisst es in einer Medienmitteilung. Weitere Verletzungen habe er nicht erlitten. Gisin werde nun nach Innsbruck geflogen, wo er in den kommenden Stunden besser überwacht werden könne als im Bezirksspital St. Johann.

Schauen Sie sich Gisins Sturz im SRF-Player an.

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