Bellinzona-Konkurs: Giulini legt keinen Rekurs ein
Aktualisiert

Bellinzona-KonkursGiulini legt keinen Rekurs ein

Der Präsident der AC Bellinzona, Gabriele Giulini, wird gegen den Anfang September verhängten Konkurs nicht rekurrieren. Es fehlen die finanziellen Mittel.

Wie der Klub aus der 1. Liga Promotion auf seiner Homepage mitteilte, hat der Italiener die nötigen finanziellen Mittel nicht beschaffen können.

Das Ende des Vereins war im letzten halben Jahr von Medien und Richtern mehrmals verkündet worden. Präsident Gabriele Giulini spielte aber jeweils auf Zeit, schaffte es die Saison 2012/2013 in der Challenge League zu beenden und nach dem Zwangsabstieg ein Team für die 1. Liga Promotion zu melden. Nun hat er am Montag seinen Kampf aufgegeben. Wie der Klub auf seiner Homepage mitteilt, ist «die letzte Möglichkeit, die finanziellen Mittel aufzutreiben, an welche ein Rekurs geknüpft worden wäre, fehlgeschlagen».

Die Mannschaft streikt

Die Mannschaft, die mit sieben Punkten aus sieben Spielen in die Saison gestartet war, streikte seit letztem Mittwoch. Noch am Montagmorgen hatte Giulini eine weitere Sitzung mit möglichen Investoren. Als auch dieses Gespräch erfolglos verlief, hat der Italiener das längst absehbare Verdikt akzeptiert: Die AC Bellinzona verschwindet nach 109 Jahren. Ein allfälliger Nachfolgeverein müsste im kommenden Sommer in der 5. Liga neu anfangen. (si)

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