Eurovision Song Contest 2021 - Gjon’s Tears startet für die Schweiz im Finale mit der Nummer 11
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Eurovision Song Contest 2021Gjon’s Tears startet im Finale mit der Nummer 11

Für die Schweiz geht heute Abend Gjon’s Tears ins Rennen um den Sieg. Doch wie stehen seine Chancen? Und wer sind seine stärksten Konkurrenten? Ein finaler Überblick zur Show.

von
Katrin Ofner
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Zypern: Elena Tsagrinou – «El Diablo»

Zypern: Elena Tsagrinou – «El Diablo»

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Albanien: Anxhela Peristeri – «Karma»

Albanien: Anxhela Peristeri – «Karma»

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Israel: Eden Alene – «Set Me Free»

Israel: Eden Alene – «Set Me Free»

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Darum gehts

  • Mit dem Song «Tout l’univers» konnte sich der Westschweizer Gjon’s Tears ein Ticket für das heutige ESC-Finale sichern und geht mit der Startnummer 11 ins Rennen.

  • Der 22-Jährige ist laut Wettquoten nach wie vor vorne dabei und besetzt derzeit Platz vier.

  • 26 Nationen treten in der Ahoy Arena in Rotterdam gegeneinander an.

  • Das Motto des 65. Eurovision Song Contest lautet «Open Up».

  • Zur Einstimmung haben wir Bilder aller Finalisten in der Startreihenfolge in die Bildstrecke gepackt.

Der Countdown läuft: Heute Abend findet das grosse Finale des 65. Eurovision Song Contest unter dem Motto «Open Up» in der Ahoy Arena in Rotterdam statt. 26 Nation treten beim Musik-Wettbewerb gegeneinander an – darunter: Gjon’s Tears für die Schweiz. Der Fribourger überzeugte im zweiten Halbfinale mit der melancholischen Ballade «Tout l’univers».

«Ich freue mich sehr», so der 22-Jährige nach seinem Auftritt gegenüber dem SRF. Er habe während der Verkündung der zehn Halbfinalgewinner kurz Angst gehabt, dass es vielleicht nicht reicht. «Als die Schweiz aufgerufen wurde, sind alle Ängste von mir abgefallen.» Auf Instagram richtete er sich an seine Fans: «Vielen Dank für eure Unterstützung. Ich habe es geschafft», schrieb er unter zwei Fotos von seinem Auftritt.

Top-Wettquoten für Gjon’s Tears

Der Romand mit kosovarischen Wurzeln wird mit der Startnummer 11 ins Rennen gehen. Seine Chancen stehen weiterhin sehr gut – zumindest, wenn man sich die aktuellen Wettquoten ansieht. Aktuell befindet sich die Schweiz auf Platz vier, hinter Italien, Frankreich und Malta. Tendenz steigend! Seinen Auftritt möchte Gjon trotz bisheriger souveräner Leistung fürs Finale noch optimieren, wie er nach dem Halbfinal-Auftritt erklärt: «An gewissen Stellen gibt es noch Verbesserungspotenzial».

Bevor sich die Künstlerinnen und Künstler heute Abend dem Publikum stellen, mussten sie sich bereits am Freitag in der Jury-Show beweisen. Im Jahr 2016 wurde das Abstimmungsverfahren für den Eurovision Song Contest nämlich angepasst, wodurch die Bewertungen von Jury und Zuschauern seither getrennt voneinander preisgegeben werden. Dabei kann jedes Land der Teilnehmerin und dem Teilnehmer maximal 24 Punkte geben: Zwölf stehen der Jury zur Verfügung, zwölf den Zuschauerinnen und Zuschauern. Dadurch soll die Spannung während der Show erhöht werden.

Der Ablauf im Finale

Moderiert wird der Musik-Wettbewerb, der um 21 Uhr beginnt, von den Moderatorinnen Chantal Janzen und Edsilia Rombley sowie dem Moderator Jan Smith. Vloggerin Nikkie de Jager wird als Online-Gastgeberin die Show begleiten. Die Vier haben bereits durch die beiden Qualifikationsrunden geführt. Für die richtige Stimmung sorgen 3.500 Zuschauer, die live in der Ahoy Arena in Rotterdam dabei sein werden.

Eröffnet wird das Finale mit der traditionellen Flaggenparade, bei der alle 26 Finalistinnen und Finalisten zur Musik des 16-jährigen DJ Pieter Gabriel ihren Einzug in die Halle halten. Als Interval-Acts stehen DJ Afrojack, Glennis Grace und Wulf mit dem Song «Music Binds Us» – ein speziell für den ESC in Auftrag gegebenes Stück – zusammen mit einem Sinfonieorchester aus jungen niederländischen Musikern auf der Bühne. Afrojack wird im Rahmen des Eurovision Song Contest auch seine neueste Single «Hero» präsentieren. Um kurz vor der Verkündung das Publikum nochmal richtig auf die Folter zu spannen, wird es die Tanzperformance «The Human Countdown» geben.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

ESC-Fans dürfen sich auf ein Wiedersehen mit früheren Gewinnerinnen und Gewinnern freuen. Neben Mans Zelmerlöw (34) wird man die finnische Band Lordi sowie Helena Paparizou (39), Sandra Kim (48), Teach-In und Lenny Kuhr (71) hören und sehen. Der Sieger von 2019, Duncan Laurence, wollte ebenfalls beim Finale in seinem Heimatland auftreten. Doch wie die EBU Mitte der Woche verkündete, wurde der 27-Jährige positiv auf Corona getestet und muss der Show daher fernbleiben.

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Die Startreihenfolge im Finale

  1. Zypern: Elena Tsagrinou – «El Diablo»

  2. Albanien: Anxhela Peristeri – «Karma»

  3. Israel: Eden Alene – «Set Me Free»

  4. Belgien: Hooverphonic – «The Wrong Place»

  5. Russland: Manizha – «Russian Woman»

  6. Malta: Destiny – «Je me casse»

  7. Portugal: The Black Mamba – «Love Is On My Side»

  8. Serbien: Hurricane – «Loco Loco»

  9. Großbritannien: James Newman – «Embers»

  10. Griechenland: Stefania – «Last Dance»

  11. Schweiz: Gjon's Tears – «Tout l'univers»

  12. Island: Daði og Gagnamagnið – «10 Years»

  13. Spanien: Blas Cantó – «Voy A Quedarme»

  14. Moldawien: Natalia Gordienko – «Sugar»

  15. Deutschland: Jendrik Sigwart – «I Don´t Feel Hate»

  16. Finnland: Blind Channel – «Dark Side»

  17. Bulgarien: Victoria – «Growing Up Is Getting Old»

  18. Litauen: The Roop – «Discoteque»

  19. Ukraine: Go_A – «Shum»

  20. Frankreich: Barbara Pravi – «Voila»

  21. Aserbaidschan: Efendi – «Mata Hari»

  22. Norwegen: Tix – «Fallen Angel»

  23. Niederlande: Jeangu Macrooy – «Birth Of A New Age»

  24. Italien: Maneskin – «Zitti e buoni»

  25. Schweden: Tusse – «Voices»

  26. San Marino: Senhit – «Adrenalina»

Zur Einstimmung

Damit ihr alle heute Abend beim Final mitsingen könnt, gibts hier nochmal die Halbfinal-Performance von Gjon’s Tears mit seinem Song «Tout l’universe». In den Youtube-Trends liegt das Video seines Aufritts übrigens auf Platz 14.

20 Minuten tickert das Finale des 65. Eurovision Song Contest ab 21 Uhr live.

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