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Marketing-FailGlacé-Mann mit Ku Klux Klan verwechselt

Monatelang fragten sich die Besitzer eines Glacéladens in Florida, weshalb ihre Kundschaft ausblieb. Vermutlich hätten sie ein anderes Maskottchen wählen sollen.

von
lah

Voller Hoffnung und gutem Willen eröffnete der «Ice Cream Family Corner and Sandwiches» seine Tore in Ocala, Florida, doch kein Kunde verirrte sich in ihr Lokal. Drei Monate später erfuhren sie, wieso.

Ihr fröhliches Maskottchen versuchte auf der Strasse mit einem bunten Glacé-Kostüm Restaurantbesucher anzulocken. Leider hatten diese keine positiven Assoziationen mit der weissen Mütze des Eismanns: «Ein Kunde sagte, er hatte zuerst Angst ins Lokal zu kommen, weil er dachte, der KKK sei draussen», erzählte die Geschäftsführerin Liza Diaz laut «ABC News». Eine andere Kundin habe ihren Mann sogar gebeten, die Polizei zu benachrichtigen.

KKKennen wir nicht!

Die Ladenbesitzer hätten das Kostüm beim Einzug gefunden und dachten sich, das sei doch ein toller Marketing Gag. Dass die Kunden damit etwas anderes als leckeres Eis verbinden würden, hätten sie nicht zu träumen gewagt. Schliesslich hatten sie zuvor noch nie von der extremistischen Organisation gehört, die im südlichen Bundesstaat eine ziemlich hässliche Vorgeschichte hat.

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