Aktualisiert 06.02.2008 12:44

Glarus: Entführtes Mädchen soll tot sein

Ein von seinem Glarner Vater im letzten Jahr nach Thailand entführtes zweieinhalbjähriges Mädchen soll an Herzversagen gestorben sein. Die Glarner Behörden wollen den Todesfall überprüfen.

Die kantonalen Justizbehörden wollen den Wahrheitsgehalt der vom Vater gemachten Aussage nun abklären.

Das Mädchen sei vor wenigen Tagen nach einer sehr schweren Salmonellenvergiftung und einer Gelbsucht an Herzversagen gestorben, zitierte die Glarner Ausgabe der «Südostschweiz» in der Mittwochausgabe den Vater. Die Behörden wollen herausfinden, ob dies den Tatsachen entspricht, wie Verhörrichter Markus Denzler auf Anfrage erklärte.

Der Mann aus Bilten GL war im Mai des vergangenen Jahres mit seiner Tochter nach Thailand geflohen. Er ist seither wegen Kindsentführung zur Verhaftung ausgeschrieben. Im Juli sprach das Kantonsgericht das Sorgerecht der Mutter zu, einer in der Schweiz lebenden Thailänderin.

(sda)

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