Glatteis führt zu Verkehrchaos
Aktualisiert

Glatteis führt zu Verkehrchaos

Schnee und Glatteis haben in der Nacht auf Dienstag in der Ostschweiz ein Verkehrschaos ausgelöst. Im Rheintal ereignete sich eine Massenkarambolage mit sechs Fahrzeugen.

In Liechtenstein mussten sogar zwei Strassen gesperrt werden. Bei zahlreichen Unfällen entstand beträchtlicher Sachschaden, Personen wurden aber nicht verletzt.

Mit Temperaturen von bis zu neun Grad unter Null hat die Ostschweiz die bisher kälteste Nacht des Winters erlebt, wie der Meteorologe Martin Dippon von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. Mit minus 9,2 Grad am kältesten in den tiefen Lagen war es in Tänikon (TG). Auf dem Jungfraujoch wurden in der Nacht minus 28 Grad gemessen, auf dem Corvatsch im Engadin minus Grad. Auch in der Westschweiz sackten die Temperaturen unter den Gefrierpunkt ab. Im Tessin blieben sie knapp darüber.

Die Strassenverhältnisse waren vor allem in der Ostschweiz prekär. Die Kantonspolizei St. Gallen meldete zahlreiche Auffahrkollisionen. So krachten in Züberwangen sieben Autos ineinander, und auf der Autobahn A13 im St. Galler Rheintal ereignete sich eine Massenkarambolage mit sechs Fahrzeugen. Es blieb bei erheblichem Sachschaden. Die Landespolizei Vaduz meldete fünf Unfälle in Liechtenstein. Bei Triesen wurden die Bergstrasse und der Rheindamm wegen Rutschgefahr vorübergehend gesperrt.

Im Laufe des Vormittags stiegen die Temperaturen zwar leicht an, in der Ostschweiz und im zentralen Mittelland blieben sie aber unter dem Gefrierpunkt. In der Westschweiz setzte dagegen Tauwetter ein. Laut der Verkehrsinformation Viasuisse waren die Strassen im Flachland noch immer feucht oder salznass, in höheren Lagen schneebedeckt. In der Nacht auf Mittwoch bestehe wieder Glatteisgefahr. (dapd)

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