Aktualisiert 17.12.2004 10:57

Glatteis und Eisregen führten zu Unfallserie

Glatteis und Eisregen haben am frühen Freitagmorgen zu zwei Massenkarambolagen geführt. Im solothurnischen Hägendorf prallten 15 Autos ineinander und im st. gallischen Haag 14 Autos.

Zudem kam es im Thurgau zu einer Serie von Glatteisunfällen. Meldungen über Verletzte lagen zunächst keine vor. Auch bei der Einfahrt auf die A2 bei Faido im Tessin schleuderte ein Kleinbus.

Die Massenkarambolage bei Hägendorf ereignete sich kurz vor 06.30 Uhr wegen Glatteis, wie die Solothurner Kantonspolizei mitteilte. Verletzt wurde dabei niemand, aber es entstand viel Blechschaden. Die betroffene Strasse war bis auf weiteres nicht mehr befahrbar, und die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt.

Eisregen führte kurz vor 06.00 Uhr auf der Autobahn A13 beim Anschlusswerk Haag im Kanton St. Gallen zu einer Massenkarambolage. Insgesamt 14 Fahrzeuge stiessen ineinander. Auslöser war der Selbstunfall eines Automobilisten, der auf der vereisten Fahrbahn ins Schleudern kam und in die Leitplanken prallte. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten. Insgesamt waren zwölf Autos und zwei Lastwagen beteiligt. Verletzt wurde niemand. Zur Unfallzeit regnete es in der Umgebung von Haag bei Minustemperaturen. Das Autobahnteilstück Haag - Buchs wurde für mehrere Stunden gesperrt. Im Grossraum Buchs kam es zu grossen Verkehrsbehinderungen.

Auch auf dem Thurgauer Teil der Autobahn A7 bei Frauenfeld und Müllheim kam es am Freitagmorgen zwischen 01.15 Uhr und 02.00 Uhr zu insgesamt acht Verkehrsunfällen wegen Glatteis. Ursache waren auch dort leichte Regenfällen bei Minustemperaturen. Der Gesamtschaden wird von der Thurgauer Kantonspolizei in einer Pressemitteilung auf mehrere 10.000 Franken beziffert. Verletzt wurde niemand. (dapd)

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