Aktualisiert 13.11.2007 19:37

Gleichberechtigung immer noch Utopie

Der amerikanische Traum wird vor allem für Weisse wahr: Schwarze verdienen im Schnitt nur halb so viel.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner ein. Doch erst Anfang der 60er-Jahre erhielten schwarze Amerikaner die gleichen Rechte wie weisse.

Heute, vierzig Jahre später, ist die Kluft zwischen Schwarz und Weiss nach wie vor gross, vor allem beim Einkommen: Eine durchschnittliche schwarze Familie verdiente 2004 nur 58 Prozent des Geldes, das einer weissen Familie zur Verfügung stand.

Zwar ist das Einkommen in den letzten drei Jahrzehnten in beiden Bevölkerungsgruppen gestiegen – dies, weil Frauen häufiger arbeiten und so das Einkommen einer Familie vergrössern. Allerdings ist der Lohn bei hellhäutigen Amerikanern viel stärker gestiegen als bei dunkelhäutigen.

Laut einer Expertin profitierten nicht alle US-Bürger gleichermassen vom amerikanischen Traum. Kinder aus schwarzen Mittelstandsfamilien haben geringere Chancen als weisse Kinder aus derselben Schicht, später mehr zu verdienen als ihre Eltern.

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