Aktualisiert 12.09.2019 11:46

Alt St.Johann SGGleitschirmpilot überlebt Absturz bei Churfirsten

Am Mittwochabend ist ein Gleitschirmpilot verunglückt. Er wurde mit unbestimmten Verletzungen aufgefunden und ins Spital geflogen.

von
maw
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Am Mittwochabend brachen ein Mann (59) und eine Frau gemeinsam zu einem Gleitschirmflug auf. (Symbolbild)

Am Mittwochabend brachen ein Mann (59) und eine Frau gemeinsam zu einem Gleitschirmflug auf. (Symbolbild)

Keystone/Melanie Duchene
Nur die Frau kam am Zielort an. Sie versuchte den Mann zu kontaktieren. Stunden später ging ein Notruf des Verunfallten ein. Der Mann konnte von Spezialisten zu Fuss gefunden werden.(Symbolbild)

Nur die Frau kam am Zielort an. Sie versuchte den Mann zu kontaktieren. Stunden später ging ein Notruf des Verunfallten ein. Der Mann konnte von Spezialisten zu Fuss gefunden werden.(Symbolbild)

Keystone/Moritz Wolf
Laut Angaben der Kantonspolizei St. Gallen konnte der Mann schliesslich von der Rega geborgen werden. Die Verletzungen sind bislang noch unbestimmt, der Mann ist aber ausser Lebensgefahr.

Laut Angaben der Kantonspolizei St. Gallen konnte der Mann schliesslich von der Rega geborgen werden. Die Verletzungen sind bislang noch unbestimmt, der Mann ist aber ausser Lebensgefahr.

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Gegen 17 Uhr starteten ein 59-jähriger Mann und eine Frau mit ihren Gleitschirmen vom Hinterrugg in Richtung Alt St. Johann SG. Die Frau entschied sich aufgrund des Wetters, über die Churfirsten nach Walenstadt SG zu fliegen. Dort landete sie sicher und versuchte anschliessend während längerer Zeit ihren Kollegen zu erreichen.

Laut der Kantonspolizei St. Gallen ging beim Rettungsdienst bis dahin kein Notruf des Vermissten ein. Kurz nach 20 Uhr alarmierte der 59-Jährige selbst die Rega und teilte mit, dass er im Gebiet Schibenstoll abgestürzt und verletzt sei. Aufgrund der erschwerten Suchbedingungen wegen Nebels wurden die Alpine Rettung Ostschweiz und die Kantonspolizei St.Gallen aufgeboten.

«Die Spezialisten wurden von der Rega in die Nähe des Unfallortes geflogen und sind von dort aus zu Fuss ausgerückt», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Solche Einsätze zu Fuss gibt es häufiger, da die Rega trotz moderner Technik auf die Bergretter und die Polizei zählen will.

Die Spezialisten konnten den Verletzten auffinden. «Vor Ort wurde eine Erstversorgung des Verunfallten vorgenommen», so Krüsi. Da das Wetter für eine Zeit unverändert blieb, mussten die Spezialisten auf besseres Wetter warten, bis die Rega den Notarzt absetzen konnte. Erst gegen 22 Uhr konnte der Gleitschirmpilot mit unbestimmten Verletzungen ins Spital geflogen werden. «Der Verletzungsgrad ist uns nicht bekannt, wir können aber bestätigen, dass der Verunfallte operiert werden musste», ergänzt Krüsi.

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