Bauphase beendet: Gletschergarten holt Arktis nach Luzern
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Bauphase beendetGletschergarten holt Arktis nach Luzern

Mit der Eröffnung einer Ausstellung über die Arktis im neuen Sandstein-Pavillon schliesst der Gletschergarten seine Bauphase zur Erneuerung ab. Eine weitere Neuheit: Mit dem praktischen Audio-Guide via QR-Code erhalten Besucher Infos über die elf Stationen. 

von
Vanessa Federli
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Ab Dienstag findet eine Ausstellung über die Arktis im Gletschergarten statt. Diese wird im neuen Sandstein-Pavillon gezeigt.

Ab Dienstag findet eine Ausstellung über die Arktis im Gletschergarten statt. Diese wird im neuen Sandstein-Pavillon gezeigt.

Heinz Dahinden
Nebst Fotos, die während der einjährigen Forschungsreise gemacht wurden, erinnert auch ein präparierter Eisbär an die Arktis-Expedition.

Nebst Fotos, die während der einjährigen Forschungsreise gemacht wurden, erinnert auch ein präparierter Eisbär an die Arktis-Expedition.

Heinz Dahinden
Auch ein Expeditionszelt ist in der Ausstellung zu finden.

Auch ein Expeditionszelt ist in der Ausstellung zu finden.

Heinz Dahinden

Darum gehts

Alleine diese Worte sorgen schon für eine kühlende Brise: Am Dienstag eröffnet der Gletschergarten Luzern mit einer Arktis-Ausstellung den neugebauten Sandstein-Pavillon. Bei der ersten Sonderausstellung im neuen Sandstein-Pavillon handelt es sich um die grösste Forschungsreise nahe dem Nordpol. «Es sind eindrückliche Fotos in der Ausstellung zu sehen. Diese sind während der einjährigen Expedition entstanden. Auch gibt es Objekte, wie etwa ein Forschungszelt, die für die Forschung genutzt worden sind», erklärt Andreas Burri, Direktor des Gletschergartens. Die Rede ist von der internationalen MOSAiC-Expedition, welche von September 2019 bis Oktober 2020 stattgefunden hatte. Dabei sind Forscher aus unterschiedlichsten Ländern, darunter auch aus der Schweiz, ein Jahr lang durch den arktischen Ozean getrieben – umgeben von Eis.

«Wir möchten mit der Ausstellung einen Beitrag zur Sensibilisierung der Klimaerwärmung leisten.»

Andreas Burri, Direktor Gletschergarten

«Wir wollen den Besuchenden möglichst hautnah und spielerisch zeigen, unter welchen Bedingungen das Expertenteam ihre Arbeit in der Arktis ausführte», so Burri weiter. An die Arktis-Expedition erinnert im Gletschergarten etwa auch ein präparierter Eisbär.

Weitere Neuheit: kostenloser Audio-Guide mit QR-Code

«Wer die elf Stationen ansteuert, verpasst keine Attraktion, die der Gletschergarten zu bieten hat», sagt Burri. Für die sogenannte Bucket List Tour benötigt man nur ein Handy mit Kamera und Wifi. Werden die QR-Codes in Form eines roten Zirkons gescannt, gibt das Smartphone Informationen in Form von Hörtexten wieder. Die elf Stationen sind im gesamten Gletschergarten verteilt und sind in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

Für die Modernisierung des Gletschergartens investierte die Stiftung rund 20 Millionen Franken. Die Sanierung dauerte über vier Jahre.  

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