KOF-Index: Globalisierung stagniert wegen Wirtschaftskrise
Aktualisiert

KOF-IndexGlobalisierung stagniert wegen Wirtschaftskrise

Die Schweiz gehört zu den Top Ten der globalisiertesten Ländern der Welt. Insgesamt hat sich aber das Tempo der Globalisierung deutlich verlangsamt.

Besonders stark ist die weltweite Verflechtung der Schweiz im Bereich des Ideenaustauschs, wo die die Schweiz auf Position fünf liegt. Beispiel Roboy: Das Labor für Künstliche Intelligenz der Uni Zürich hat den Roboter in nur neun Monaten zusammen mit einem internationalen Verbund von Forschern und Firmen erschaffen.

Besonders stark ist die weltweite Verflechtung der Schweiz im Bereich des Ideenaustauschs, wo die die Schweiz auf Position fünf liegt. Beispiel Roboy: Das Labor für Künstliche Intelligenz der Uni Zürich hat den Roboter in nur neun Monaten zusammen mit einem internationalen Verbund von Forschern und Firmen erschaffen.

Die Schweiz gehört gemäss der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich wieder zu den zehn globalisiertesten Ländern der Welt. Besonders stark ist die weltweite Verflechtung des Landes im Bereich des Ideenaustauschs, wo die die Schweiz auf Position fünf liegt.

Bei der wirtschaftlichen Globalisierung, die sich unter anderem an der Handelstätigkeit sowie am Investitionsvolumen bemisst, rangiert die Schweiz auf Position 27. Hinsichtlich der politischen Zusammenarbeit bekleidet das Land den 14. Rang, wie dem am Freitag publizierten KOF-Index zu entnehmen ist.

USA nur auf Rang 82

Im Gesamtindex rückte die Schweiz um eine Position auf Rang 10 von insgesamt 187 erfassten Ländern vor. Den höchsten Globalisierungsgrad weisen wie im Vorjahr Belgien, Irland sowie die Niederlande auf. Am wenigsten stark ausgeprägt ist die Globalisierung in Osttimor, im Inselstaat Kiribati sowie in Äquatorial-Guinea.

Nur auf Rang 82 führt die KOF die Vereinigten Staaten. Die weltweit grösste Volkswirtschaft sei nicht im selben Masse auf die Globalisierung angewiesen wie andere Länder, schreibt die Forschungsstelle.

Der sämtliche Länder umfassende Index blieb 2012 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Durch die Wirtschaftskrise habe sich das Tempo der Globalisierung deutlich verlangsamt, hiess es in der Mitteilung vom Freitag weiter. Damit habe die Entwicklung der weltweiten Verflechtung nach Jahren des Wachstums im zweiten Jahr in Folge stagniert. (sda)

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