Aktualisiert 17.03.2011 09:20

Üble JobsGlück hat, wer nicht in diesem Job-Buch steht

Quälen Sie sich täglich aus dem Bett und schleppen sich geknickt zur Arbeit? Dann trösten Sie sich, denn schlimmer gehts immer, wie ein Buch über die Jobs des Grauens zeigt.

von
fvo

Für viele Berufstätige fängt das Leben erst an, wenn der Arbeitstag zu Ende ist. Wer seinen Traumberuf ausübt, kann sich glücklich schätzen, der Rest findet vielleicht Trost beim Durchblättern des Buches «50 Jobs, die schlimmer sind als deiner», das soeben im riva Verlag erschienen ist.

Darin stellt Werbetexter Justin Racz einige der skurrilsten Berufe vor, die die Arbeitswelt zu bieten hat. Da wäre zum Beispiel der Sherpa, der Leib und Leben riskiert, während er seinem Arbeitgeber Sack und Pack auf den Berg buckelt. Und dafür gerade mal ein paar mickerige Franken pro Tag erhält. Oder der dicklich-schwabbelige «Vorher-Mann», der als Beispiel dafür dient, wie man auf keinen Fall mehr aussehen will.

Der gut verdienende Wurfzwerg

Auch der Geflügelgeschlechtsbestimmer mag sich an manchen Abenden fragen, wie lange er seinen Lebensunterhalt noch mit der Suche nach Kükenpenissen verdienen will. Die Beschreibungen mit der Angaben von Lohn, Vorteilen und Nachteilen sind natürlich nicht ganz ernst gemeint und dienen vor allem der Unterhaltung. Doch mancher Eintrag im Büchlein hat den Witzbogen dann vielleicht doch etwas überspannt. Die afghanische Reiseveranstalterin etwa, die mit einer Burka bekleidet vor dem Computer sitzt und «spannende Pauschalreisen mit hohen Preisnachlässen für Touristen» anbietet, dürfte nicht überall gut ankommen. Aber Racz hält sowieso nichts von Political Correctness, sonst hätte er auch kaum den Job des Wurfzwerges in sein Büchlein aufgenommen. Mit diesem Job lässt sich «als menschliches Wurfgeschoss überraschend gut verdienen».

Alleinunterhalter mit leidendem Publikum

Manche der 50 Jobs sind so absurd, dass man erst einmal darauf kommen muss. Oder wüssten Sie, wer hiermit gemeint ist?

Als ... muss man vor allem laut sein. Man arbeitet als Alleinunterhalter, allerdings ohne grossen Druck, denn das Publikum kann nicht so schnell davonlaufen. Wer die Bestätigung liebt, hat es in diesem Job hart. Nicht immer ist eindeutig, ob ein Zuschauer lacht oder schwer atmet.

Schreiben Sie Ihre Vermutungen unten in die Kommentare.

Womit verdienen Sie Ihre Brötchen?

Gingen Sie auch schon einer Arbeit nach, die problemlos in die Reihe der schlimmsten Jobs gepasst hätte? Oder stehen Sie bei Ihrer momentanen Stelle täglich vor Aufgaben, die Ihnen schon seit langem verleidet sind? Erzählen Sie von Ihrem Albtraumjob und schicken Sie am besten gleich noch ein Foto mit, auf dem man sieht, was daran so schrecklich ist. Erzählungen und Bilder an community@20minuten.ch.

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