Glückskette sammelt 3,5 Millionen
Aktualisiert

Glückskette sammelt 3,5 Millionen

Die Glückskette hat 3,5 Millionen Franken für Kinder gesammelt, die Opfer von Kriegen geworden sind. Rund 30 000 Spenderinnen und Spender haben sich bis Mitternacht am Sammeltag beteiligt.

Die grösste Einzelspende betrug 40 000 Franken.

Die Glückskette hofft, dass sich der Betrag noch erhöhen wird. Erfahrungsgemäss würden die Spendenzusagen bei den Zahlungen noch übetroffen, teilten die Organisatoren nach Abschluss des Sammeltags mit.

Erstmals beteiligten sich auch 13 Privatradios in der Deutschschweiz und mehrere in der Westschweiz an der Aktion. In sechs Telefonzentralen nahmen gegen 600 freiwillige Helferinnen und Helfer die Anrufe der Spendewilligen entgegen.

Diese können ihre Beiträge auch weiterhin per Internet (www.glueckskette.ch) anmelden. An allen Poststellen liegen zudem Einzahlungsscheine auf.

Der Finanzberater der Glückskette, Federico Perlingieri, zeigte sich zufrieden mit dem Verlaufs des Sammeltags. Das Sammelergebnis übertreffe die Erwartungen der Glückskette.

Auf 12 Millionen schätzen Fachleute die Zahl der Kinder, die weltweit Opfer von Kriegen und bewaffneten Konflikten sind. Rund 300 000 Kinder werden als Kindersoldaten missbraucht. Diesen Kindern will die Glückskette mit ihrer Sammlung helfen.

Sie hat dazu 16 Musterprojekte von Hilfswerken ausgewählt. Die Schweizer Hilfsprojekte umfassen medizinische Betreuung von Kindern nach Minenunfällen, aber auch Betreuungsprogramme für Waisenkinder oder psychotherapeutische Hilfe für traumatisierte Kinder.

Die Glückskette ist selber kein Hilfswerk, sondern das humanitäre Sammelsystem der Schweizer Medien, angeführt von der SRG SSR idée suisse. Die operationelle Arbeit führen erfahrene Schweizer Hilfswerke nach genauen Abmachungen aus. Die Glückskette arbeitet heute so mit rund 30 Hilfswerken zusammen. (sda)

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