Aktualisiert 02.09.2005 11:31

Glückspiele immer beliebter

In der Schweiz ist noch nie soviel Lotto gespielt und gewettet worden wie im vergangenen Jahr.

In der Hoffnung auf den grossen Gewinn wurden ingesamt 2,5 Milliarden Franken ausgegeben, wie aus der Lotteriestatistik des Bundesamtes für Justiz vom Freitag hervorgeht. Pro Kopf wurde für 341 Franken gepielt.

Die Umsatzzahlen stiegen damit zum sechsten Mal in Folge. Im Vergleich zu 2003 nahmen die Einsätze gar um zehn Prozent zu. Der Pro-Kopf-Einsatz erhöhte sich von 312 Franken auf 341 Franken. Am meisten Geld wurde bei Swiss Lotto eingesetzt. In der Hoffnung auf sechs Richtige bei dem von den Lotteriegesellschaften Swisslos und Loterie Romande durchgeführten Zahlenlotto mit Joker-Zusatzspielen wurden insgesamt 717 Millionen Franken eingesetzt. Eine wichtige Neuerung im vergangenen Jahr war die Einführung von Euro Millions, wie das Bundesamt für Justiz schreibt. Seit dem vergangenen Oktober können auch die Schweizer an dem Zahlenlotto teilnehmen, an dem neun europäische Länder mit zehn Lotteriegesellschaften - aus der Schweiz Swisslos und Loterie Romande - beteiligt sind.

Die Erträge aus Lotterien und Wetten müssen laut Bundesgesetz betreffend die Lotterien und die gewerbsmässigen Wetten für gemeinnützige und wohltätige Zwecke verwendet werden. Die Loterie Romande und Swisslos haben Erträge von insgesamt 431 Millionen Franken an die Lotterie- und Sportfonds sowie die Sportdachverbände, darunter Swiss Olympic, Schweizerischer Fussballverband, Schweizer Pferderennsport-Verband ausbezahlt. (dapd)

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