Aktualisiert 10.06.2009 16:35

OsramGlühbirnen-Verbot sorgt für Arbeitslose

Der deutsche Glühbirnenhersteller Osram wird im Sommer an seinem Standort im Elsass rund 100 der bisher 800 Stellen streichen - dort werden unter anderem 100-Watt-Glühbirnen produziert, die demnächst verboten sind.

Zuvor hatte die Siemens-Tochter Osram den Beschäftigten in Molsheim bei Strassburg angeboten, im Gegenzug zu einer Kürzung der Löhne um 12,5 Prozent während drei Jahren alle Arbeitsplätze zu erhalten. Ein Teil der Mitarbeiter hatte dies abgelehnt. Die Gewerkschaft FO warf Osram vor, es seien diejenigen Mitarbeiter entlassen worden, die der Lohnkürzung widersprochen hatten.

Im Osram-Werk von Molsheim, der einzigen französischen Niederlassung des Unternehmens, stellen klassische Glühbirnen derzeit noch etwa die Hälfte der Produktion dar. Das Werk beziffert seinen Jahresumsatz auf etwa 246 Mio. Euro. Osram stellt die Produktion verstärkt auf Energiesparlampen um. (sda)

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