Defekte Zündschlösser : GM räumt mindestens 51 Todesopfer ein
Aktualisiert

Defekte Zündschlösser GM räumt mindestens 51 Todesopfer ein

US-Autoproduzent General Motors zahlt in über 50 Todesfällen Schadenersatz. Total hat GM 4180 Anträge auf Entschädigungen für Todes- oder Verletzungsfälle erhalten.

Zündschloss eines 2005 Chevrolet Cobalt des Autobauers General Motors.

Zündschloss eines 2005 Chevrolet Cobalt des Autobauers General Motors.

Der US-Autobauer General Motors wird Entschädigungen für mindestens 51 Todesopfer und 77 Verletzte wegen defekter Zündschlösser leisten. Das geht aus der am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Statistik des von GM beauftragten Anwalts Kenneth Feinberg hervor.

Bei dem Entschädigungsfonds für Verunglückte und ihre Angehörigen sind Forderungen für 455 Todesopfer eingegangen, von denen 110 Fälle noch geprüft werden. Insgesamt hat GM 4180 Anträge auf Entschädigungen für Todes- oder Verletzungsfälle erhalten. Die Frist lief am Samstag ab.

In der letzten Woche kamen noch einmal 1100 Anträge dazu. Wegen fehlerhafter Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die «Aus«-Position springen können, kämpft GM mit Massenrückrufen. (sda)

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