Aktualisiert

Gnadenschüsse für gestrandete Grindwale

Von ihrem Leiden erlöst wurden mehrere Dutzend Grindwale, die an der Küste Neuseelands gestrandet waren. Sie zu retten, sei unmöglich gewesen, sagte die Tierschutzbehörde.

Die Wale hätten dazu über einen Kilometer durch flaches Gewässer geleitet werden müssen, was für die Helfer ein zu grosses Sicherheitsrisiko darstelle. «Angesichts der Aussichtslosigkeit, die Wale erfolgreich ins Meer hinauzubringen war unser Hauptanliegen, ihnen eine lange Qual zu ersparen», sagte Napp.

8 Grindwale starben noch vor dem Einsatz der Tierschützer, 41 wurden am Strand von Farewell Spit auf der neuseeländischen Südinsel erschossen. Vor zwei Wochen war es gelungen, mehr als 100 Wale wieder ins offene Meer hinauszubringen.

(sda)

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